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Visitation hat sich gelohnt

Der Kirchenvorstand der evangelischen Kirchengemeinde Hungen hat am vergangenen Wochenende in Schönberg im Taunus eine Klausurtagung erlebt, die für die weitere Arbeit der Gemeinde Rückenwind gegeben hat.

Wie wird eine Kirchengemeinde von außen gesehen? Was läuft gut? Was ist zu überdenken? Wo sollen in Zukunft Schwerpunkte gesetzt werden? Antworten auf diese Fragen erhoffte sich der Kirchenvorstand durch die Auswertung der Visitation.

Rückblick: Im November 2006 besuchte eine sechsköpfige Kommission aus Alsfeld unter der Leitung von Pfr. i.R. Friedhelm Kalbhenn für ein Wochenende die Hungener und schaute und hörte genau hin. Daraus entstand ein Bericht, der den Besuchten und Propst Klaus Eibach als Verantwortlichen für die oberhessischen Kirchengemeinden zugegangen ist. Damit der aufwändige Prozess auch Früchte tragen konnte, kamen Propst, Kommissionsleiter, Präses Ernst-Axel Schmidt für den Dekanatssynodalvorstand zu den 14 Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorstehern, die begleitet von Vikar Manuel Eibach in Taunus gereist waren, um Schlüsse aus dem Besuch zu ziehen.

Die Bilanzierung machte deutlich, dass die Kirchengemeinde für alle Altersgruppen Angebote bereithält. Von der Krabbelgruppe bis zur Seniorentanzgruppe kann jede und jeder einen Kreis finden, dem er oder sie sich anschließen kann. Der Gottesdienst steht im Zentrum des Gemeindelebens. Mit Kindergottesdienst, Familiengottesdiensten und Zielgruppen orientierten Angeboten gibt es ein breites Spektrum, in dem die Botschaft von der Liebe Gottes weitergegeben wird. Pfarrerin, Pfarrer und Gemeinde bleiben nicht nur in der Kirche, sondern gehen zu den Menschen, wie die regelmäßigen Gottesdienste im Altenheim, die besonderen am Brunnenfest, auf dem Weihnachtsmarkt und der geplante Freiluftgottesdienst an den Drei Teichen zeigen. Propst Eibach sprach dem Gremium Lob und Anerkennung für die vielfältigen Aktivitäten aus und gab den haupt- und ehrenamtlich Engagierten zu bedenken, dass es „Grenzen des Machbaren“ gibt. Bei den Zielen für die weitere Gemeindearbeit war man sich schnell einig. Es soll überprüft werden, ob es eine befriedigende Lösung für einen Jugendraum geben kann. Außerdem steht die Überarbeitung des pädagogischen Konzeptes im Kindergarten an. In Sachen Gemeindebrief soll eine Kooperation mit den Hungener Ortsteilen angestrebt werden, die momentan nicht im „Kirchturmblick“ vertreten sind. Das oberste Ziel ist aber, die erfolgreiche Arbeit in den anderen Gemeindefeldern fortzuführen.

Das Resümee des Kirchenvorstandes am Ende der zweitägigen Tagung fiel durchweg sehr positiv aus. Mit dazu beigetragen hat auch die Atmosphäre in der Villa des Religionspädagogischen Zentrums im Kronberger Stadtteil Schönberg und der Umstand, dass es mit dem Geburtstag der Vorsitzenden, Gertraud Brühl, am Sonntag etwas zu feiern gab.

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