HungenSchaufensterGesundheitFreizeitVereineWissenKulturKirchenAnzeigenmarkt
Mittwoch 09.07.08, 12.4°C
» Startseite / Kultur / Der Hessische Rundfunk / Die Wüste rockt!

Die Wüste rockt!

Ein Bericht unseres Nordafrika-Korrespondenten Nils J. Stelz von der ultimativen hr3-Jubiläumsparty in der Ägyptischen Wüste bei Hurghada.

(njs) Wer Geburtstag hat, der feiert eine Party. Nicht anders der Hessische Rundfunk, der anlässlich des 33. Jahrestages des hr3 einmal nicht kleckern, sondern richtig klotzen wollte; eine so schöne Schnapszahl – ganz im Zeichen des Senders – schrie förmlich nach einer besonderen Idee. Und so ließ sich der hr nicht lumpen und machte seinen Hörern ein echtes Jubiläumsgeschenk: 333 Hörerinnen und Hörer flogen mit Aero Flight und hr3-DJs wie Frank Seidel am 23. April zum 33. Breitengrad unseres Globus – dem 33° C heißen Hurghada am Roten Meer in Ägypten. Hier sollte so richtig die Wüste gerockt und bis in die frühen Morgenstunden gefeiert werden. Die glücklichen Teilnehmer(innen) waren in der Woche zuvor bei einem Gewinnspiel des hr3 ausgelost worden, bei welchem mindestens fünf - zuvor angekündigte - Songs zu erraten waren. Die Fluggesellschaft Aero Flight stellte dafür exklusiv zwei Airbus A320 zur Verfügung und am Samstag Mittag hob der erste Flieger um 13.15 Uhr und der zweite etwa eine Stunde später vom Airport in Frankfurt a.M. ab.

"Da geht die Party ab!"



Die Nacht hüllt das Geschehen in der Wüste in ein geheimnisvolles Licht
Alle, die das Glück hatten, eines der begehrten Flugtickets zu erhalten, wurden bereits im Terminal des Frankfurter Flughafens mit den obligatorischen Party-Accessoires – roten hr3-Kopftüchern, blinkenden hr3-Herzen und kleinen Taschenlampen – ausgestattet. Schon während des vierstündigen Fluges kam dann zu Texten wie "Ab in den Süden, der Sonne hinterher, eyoo was geht", kostenlosem Sekt und dem Stimmungsmacher und hr-Moderator Frank Seidel beste Laune und Partystimmung auf. Selbst der Aero-Flight Flugkapitän ließ sich zu Aussagen wie "da geht die Party ab!" hinreißen.

In Hurghada ging es schließlich mit mehr als 30 speziell für den Event angemieteten Geländewagen inklusive einheimischer Fahrer und einer rasanten Geschwindigkeit von 80 Km/h über unbefestigten Wüstensand in Richtung Beduinendorf nebst Partyanlage. Die fünfundsiebzig Minuten lange Fahrt überstand denn auch nicht jede(r) unbeschadet; schnell machte sich in den Mägen der Wüstenrocker ein Gefühl breit, vergleichbar dem, das eine Landratte auf einem Hochseekutter überkommt.

Tabak, Teppich, Tischchen



"Die Karawane zieht weiter, der Sultan hat Durst"
Endlich am Ziel angelangt wurden die Besucher aus dem fernen Hessen von freundlichen Beduinen und exotisch-arabischen Klängen begrüßt. Rund um die Tanzfläche hatte man, den kulturellen Gepflogenheiten entsprechend, Teppiche, kleine Tischchen und Sitzkissen für über 333 Menschen ausgelegt. Nach der harten und ungewohnten Wüstenfahrt wurde allen Gästen zur Entspannung erst einmal eine Shisha (Wasserpfeife) mit feinstem Apfeltabak serviert. Da dies für viele die erste Raucherfahrung dieser Art war, machte sich schnell Heiterkeit auf Grund diverser Hustenanfälle breit – und dies trotz des, wie uns ein Araber glaubhaft versicherte, fehlenden Haschischs. Landestypischer Folkloretanz und erstaunliche Kunststücke hielten die Partywütigen bis zur ersten gemeinsamen Mahlzeit bei Laune. Und das Essen überzeugte - im Gegensatz zu den quasi nicht vorhandenen sanitären Anlagen. Zufrieden und mit gut gefülltem Magen legten die hr3-DJs schließlich los und schnell wich die fernöstliche Kulisse dem Diskotreiben, das bis tief in die Nacht hinein dauerte.

Immer wieder nutzten die Partygäste auch die Möglichkeit, auf den Sitzkissen zu relaxen oder an, in der Wüste extra für das Ereignis installierten, gigantischen Fernrohren die Oberfläche des Mondes und den ungewohnten Nachthimmel Nordafrikas zu betrachten.

Das "Sunrise Garden Beach" ruft zum Frühstück



Der Morgen kündigt sich an
Nach unzähligen Bieren, Weinen und anderen Alkoholika suchten unsere nordafrikanischen Gastgeber gegen Morgen den Schlaf. Die Beduinen wohnten ja schließlich direkt nebenan. Also wurden die Gäste wiederum durch die Wüste zum 5-Sterne-Hotel "Sunrise Garden Beach Hotel" gefahren, nur eben mit einigen Promillen Alkohol mehr im Blut als noch zur Zeit der Anreise. Entsprechend hoch war dann auch die Ausfallrate unter den Reisenden, verbunden mit entsprechenden Stopps während der Fahrt. Gegen 4.30 Uhr gab es im Luxushotel noch ein reichhaltiges Frühstück bevor die Partymeute glücklich und zufrieden mit der Superfete, vor allem aber müde und erschöpft gegen 6.00 Uhr Früh zum Schlafen und zur Rückreise wieder in ihr Flugzeug in Richtung Heimat verfrachtet wurden.

WEITERFÜHRENDE LINKS

BILDERGALERIE
Insgesamt sind 40 Bilder in dieser Galerie. Einfach ein Bild anklicken, um die Galerie zu öffnen.

KLEINANZEIGE
* Sie suchen eine Tagesmutter? * Ich bin qualifiziert durch das Jugendamt! Ebenfalls ist Notpflege oder Bereitschaftspflege über das Jugendamt möglich. Rufen sie mich doch einfach mal unverbindlich an! Viel Platz für ihre Kinder!
Kontakt: Tel.: 06402 - 50 79 00 E-Mail: sandmail@gmx.net