24 Stunden Rad-am-Ring 2006 oder: Wer durch die Hölle will, muss fahren können wie der Teufel!
Ein spannender Erlebnisbericht von Carsten Beinecke.
Wie es dazu kamIch weiß gar nicht mehr warum ich auf die Idee kam, bei Rad-am-Ring (Nürburgring, die grüne Hölle) teilzunehmen. Irgendwann am Anfang des Jahres sprach ich unseren Vereinsvorsitzenden Carsten darauf an und er wollte als 4er-Team mitmachen. Er hatte dann auch schnell zwei weitere Vereinskameraden requiriert.
![]() Carsten, Carsten, Ralf und Heiko (v.l.n.r.) |
Da wir alle noch keine Erfahrung hatten, wie man es durchsteht und welche Ziele realistisch sind, setzte ich die Latte mal auf 25 Runden. Jeder Runde ist 23km lang und hat 500 Höhenmeter. Nur die erste Runde ist ca. 1km länger. Mitte August sagte uns leider ein Fahrer ab. Da ging die Sucherei nach einem passablen „Ersatz“ los. Ich hatte u.a. 3 CLizenz-Fahrer angesprochen, die aber alle leider schon andere Termine hatte. Über das Internet-Forum des Tour-Magazins kam ich dann in Kontakt mit Heiko. Da waren wir also wieder komplett.
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Wir drei aus unserem Verein trafen uns zu einer kurzen organisatorischen Besprechung ca. 2 Wochen vor dem Start. Als ich Ralf (unserem 3. Fahrer) das Höhenprofil zeigte, wurde ihm ganz anders. Ralf hatte letztes Jahr sehr viel gefahren. Vor allem die Radmarathons. Auch Trondheim-Oslo (540 km) hatte er schon absolviert. Dieses Jahr hatte er aber beruflich bedingt wenig Zeit und hatte erst 3.500 km in den Beinen. Mit Heiko hatte ich mich dann telefonisch besprochen um einen reibungslosen Ablauf zu ermöglichen.
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Eigentlich sollte Ralf bei uns im Auto mitfahren, aber nach dem Einladen, war für ihn kein Platz mehr.
Anreise
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Aufbau und Vorbereitung
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Nach dem Aufbau haben wir dann die Startunterlagen abgeholt. Auf dem Rückweg haben wir dann bei unseren Freunden aus Sinn in Box 26 vorbeigeschaut. Sie sind mit 4 Teams angetreten. Eines davon haben sie als richtiges Rennteam zusammengestellt und sind damit auf den 30ten Platz gefahren (Glückwunsch und Anerkennung). Hartmut unser Mädchen für alles, kam dann um ca. 16:30 aufs Gelände. Ich machte ihn mit den anderen bekannt und wies ihn in seine Aufgaben ein. Hartmut sollte vor allem für den Wechsel des Transponders (dazu später mehr) und die Notierung der einzelnen Rundenzeiten verantwortlich sein.

Um 19.00 Uhr ging es in die Startaufstellung. Insgesamt standen 589 FahrerInnen am Start. 182 EinzelfahrerInnen und 407 4er-Teams. Daher hielt sich das Gedränge in Grenzen. Auf der Strecke konnte man sich dann ein bisschen Einrollen, aber bis zum Start waren die Muskeln doch eher wieder kalt. Um 19:30 war es dann so weit und es kam wie es kommen musste. Kaltstart und Beschleunigung auf 50 km/h. Die erste Runde ging über die GP-Strecke. Die erste Rechtskurve war recht eng. Möchte gar nicht wissen wie Formel 1 Autos hier abbremsen müssen. Auch Radfahrer müssen hier bremsen. Weiter mit leichtem Gefälle in den ersten Huppel. Bei der Geschwindigkeit fliegt man da förmlich drüber. Gleich weiter in die erste richtige Abfahrt. Zum Glück haben sich alle Fahrer vernünftig verhalten und haben nicht angefangen Kurven zu schneiden. Geschwindigkeit 60, 70, 80 km/h keine Ahnung mehr. Treten, treten, treten, Anschluss halten. Gegenanstieg, vollen Druck aufs Pedal, voll in Laktat. Nächste Abfahrt Fuchsröhre, maximale Drehzahl. Ich schau auf den Tacho. 91 km/h und ich denke mir: „Warum trittst Du eigentlich noch?“ (165 Umdrehungen an der Kurbel)
Dann der Anstieg zur „Hohen Acht“. Der Anfang geht ganz gut. Steigung? Keine Ahnung. Vielleicht 10%. Steigung variiert leicht. Nach ca. 2,5 km kurz flach und noch mal kurz bergauf. Lässt sich aber gut fahren. Danach ins Karussell und kurz bergab. Wieder 40 km/h. Dann der erste Teil der Rampe zur Hohen Acht. Steigung ca. 13%, dann kurz flacher und schließlich der Rest (vielleicht 600 m) bei ca. 15% (vielleicht auch 17%).
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Wenn man bei Start/Ziel an der Boxengasse vorbei gefahren ist, geht es 180° rum in die Boxengasse rein. Durch die Boxengasse durch und in zwei leichten 90° Linkskurven dann ins Fahrerlager. Wieder minimales Gefälle. Wieder voll beschleunigen 43 km/h auf die 180° Kehre zu. In dieser Kehre hatten wir unseren Wechselpunkt. Nach mir kam Carsten und Hartmut kam endlich zu seinem Einsatz. An den beiden Bildern könnt Ihr sehen, wie ein ordentlicher Wechsel durchgeführt wird.
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Nun ja, die erste Runde war geschafft. 44:14 für ca. 24km und 500 Höhenmeter. Das war ein 32er Schnitt und wir waren auf Platz 53 von 407. Am Standplatz angekommen, fragten mich Ralf, Heiko und Hartmut gleich wie’s war und wie schnell ich war. Naja: „Anstrengend war’s halt, einmal hatte ich 91 km/h auf dem Tacho und ich hab noch getreten“. Als ich dann noch mal zum Rad ging und auf dem Tacho nachgeschaut habe, waren es 97 km/h. Hier hat das Feld doch ordentlich Windschatten gegeben. Später schaffte ich ohne Windschatten nicht mehr als 88.
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Die Nacht
Meine Runde konnte ich noch bei Tageslicht fahren. Meine anderen drei Kollegen hatten das Vergnügen die Strecke bei Dunkelheit kennen zu lernen. Neben dem Start-/Zielbereich waren noch weitere drei kritische Streckenabschnitten durch das THW ausgeleuchtet. Aber trotzdem gab es etliche Kurven, welche man mit hoher Geschwindigkeit bei Dunkelheit durchfuhr. Aber trotz Dunkelheit fährt man die Kurven genauso schnell wie am Tag. Dadurch, dass die Strecke in Topzustand ist und Schlaglöcher ein Fremdwort sind, kann man den Scheinwerfer so einstellen, dass man so ungefähr die Kurven erkennen kann. Durch die Rot-Weisen Curbs, hat man auch eine gute Orientierung. Auch sind die Kurvenradien schön gleichmäßig, so dass man nicht überrascht wird. Klasse ist es auch, wenn man die Rücklichter wie an einer Perlenschnur aufgereiht sind. Nur einmal habe ich eine Kurve etwas unterschätzt. Aber bei den breiten Strecken war das kein Problem.
Der 3. und 4.
Nach Carsten hatten wir immer noch Platz 57. Als nächstes kam Ralf. Wir waren gespannt welche Zeit er fahren würde. Er sagte zwar er habe nicht unseren Ergeiz, aber als er nach seiner Runde zurückkam, konnte man ihm ansehen, dass er nicht gebummelt hat.
Nach Ralf kam Heiko. Da wir ihn noch nicht kannten, wussten wir nicht (und er auch nicht) wo er steht und welche Zeit realistisch ist. Nach seiner Ankunft zeigte sich aber schnell, dass er auf demselben Niveau wie Carsten und ich fuhr.
Die Zeit dazwischen
Man versucht sich zwar irgendwie Auszuruhen und etwas zu regenerieren, aber das will nicht wirklich klappen. Zwischen meinen Starts war ca. 2:30 Pause. Bis man sich umgezogen, gegessen und auf dem Klo war und dann noch ein bisschen mit den anderen schwätzt, kann man sich auch schon wieder die Radklamotten anziehen.
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Ehrlich gesagt, verstehe ich nicht, wie man es immer wieder schafft sich aufzuraffen und wieder voll zu fahren. Jedes mal tun die Beine beim Losfahren mehr weh. Nach dem Wechseln hat uns Hartmut immer angeschoben und man versucht dann gleich voll zu beschleunigen. Man kommt dann bei der leicht ansteigenden Gerade so auf 32-33 km/h, biegt links ab und schließt kurz bergab auf die Strecke, nur um dann wieder aus dem Sattel zu müssen und die kleine Rampe hochzufahren.
Besonders hart war meine 4. Runde. Ich hatte endlich die Ruhe gefunden und war kurz im Auto eingenickt. Gerade in den Tiefschlaf gefallen und Hartmut weckt einen um 5:15. Oh man. Fahr doch selber. Naja. Umziehen und auf geht’s.
Routine
Irgendwann bekommt man dann einen Rhythmus für di Strecke. Man weiß wo die Steigungen kommen. Wo man richtig bergabschießen muss, um den nächsten Gegenhang hochzukommen.
Hart ist es dann vormittags und weiter bis ca. 14:00. Man hat schon 6 Runden in den Beinen und bis 18:45 ist es noch so lange. Aber man sieht das Licht am Ende des Tunnels und kann schon wieder etwas fröhlicher dreinschauen.
Mit voranschreitender Dauer wurde bei allen Teilnehmern auch das Sodbrennen stärker. Wahrscheinlich verursacht, durch den Zitronentee. Wir haben dann den Tee verdünnt und etwas mehr Cola getrunken. Zitronentee wie er bei RTFs üblicherweise verteilt wird, ist bei den hohen Belastungen wohl doch nicht so das Mittel der Wahl. Dann doch besser Wasser und Maltodextrin.
Routinemäßig wurden auch die Kurven gemeistert. Es gab (mit Ausnahme der 180°-Kurven im Start/Zielbereich) nur eine Kurve auf der Strecke, bei der ich etwas abbremsen musste. Alle anderen hat man in vollem Tempo genommen. Der Fahrbahnbelag war einfach genial. Und bei 10m Straßenbreite und kaum Verkehr, kann man auch mal was riskieren.
Mit zunehmender Renndauer macht sich ein Verlust an Kraft doch irgendwann bemerkbar. Die ersten drei Runden gehen noch. Ab dann wurde es etwas zäher. Da versucht man dann fehlende Kraft durch verbesserte Aerodynamik bei den Abfahrten zu kompensieren.
Mein 27er Ritzel (noch vom Ötztaler montiert) kam dann auch immer mehr zum Einsatz. Wenn die Kraft halt fehlt, muss man halt versuchen über die Drehzahl zu kommen. Aber auf meiner letzten Runde an der Hohen Acht musste ich schon ganz schön beißen um noch mit 7-8 km/h drüber zukommen. Aber schließlich bin ich beim Ötztaler lange mit 6-7 km/h gefahren. Also Absteigen gilt nicht. Scheinbar habe ich aber doch ein gewisses Kraftdefizit. Ich habe auch kaum Krafteinheiten trainiert, da ich ja eigentlich auch nicht vorhatte mich nach irgendwelchen Trainingsplänen zu richten. Davon hatte ich eigentlich zu meiner Zeit als Marathonläufer genug. Aber so wie es aussieht, werde ich hier etwas umdenken.
Das große Sterben an der „Hohen Acht“
Der Nürburgring ist sicherlich nicht für Untrainierte. Einfach dahinrollen ist nicht. Umso erstaunlicher sind FahrerInnen, die schon bei Steigungen von 8-10% vom Rad steigen und schieben. Ich könnte es ja verstehen, wenn man keine Kraft mehr hat und sich die 24h dem Ende neigen. Aber da gibt es etliche RadlerInnen die bereits nachts, nicht mehr hochkommen. Bei der Rampe am Ende mit 15-17% ist es natürlich noch extremer.
Beobachtungen
Aber es gibt auch andere nette Anekdoten. Neben der 24h-Veranstaltungen, gab es dann vormittags noch ein 70 und 140km Jedermann Rennen, sowie eine RTF (Radtouristikfahrt). Da waren dann doch sehr unterschiedliche Geschwindigkeiten und Zielsetzungen auf der Strecke. Es gab aber keinerlei Probleme beim Überholen. Alle waren sehr aufmerksam oder haben sich einfach recht auf der Strecke aufgehalten.
Einer fuhr mit dem Klapprad hoch. Ein Anderer mit einem Beiwagen nebst Kind im Wagen. Da fragte ich mich ernsthaft wie er die Fuchsröhre runter gefahren ist. Oder noch besser wie er die Kurven gemeistert hat.
Dann konnte man auch einige Kinder und Jugendliche beobachten, die mit Papa unterwegs waren. Einmal habe ich an der vorletzten Steigung einen Jugendlichen gefragt wie alt er ist. 13. Er hat tapfer das Hinterrad seines Vaters gehalten und war nicht viel langsamer als ich.
Am lustigsten war aber ein Kind (ca. 10 Jahre). Er fuhr am Anfang der Steigung zur Hohen Acht (ca. 8%). Ich konnte an seinem Kinderrad keine Schaltung erkennen. Er hatte hinten auf jeden Fall nur ein Ritzel. Eine Nabenschaltung konnte ich aber auch nicht erkennen. Er wackelte im Sitzen mit seinem Lenker wild hin und her. Dann dreht er sich um und ruft nach hinten: „Papa“. Ich bin bald vom Rad gefallen. Schade dass ich das Rad von Papa nicht gesehen habe. War bestimmt ein teures Highend-MTB.
Dann haben sich die MTB-Fahrer wohl beschwert, dass das vorausfahrende Quad nicht schnell genug sei. Der Veranstalter solle doch eine Enduro nehmen, die kommt schneller um die Kurven.
Vorvorletzte Runde
Als ich auf meiner 6. Runde war, ist an der steilen Rampe an der Hohen Acht ein Fahrer förmlich an mir vorbei geflogen. Ich hatte ca. 9 km/h auf dem Tacho, aber er kam von hinten (ich hörte schon den typischen Klang von Hochprofilfelgen) und Schwupps war er an mir vorbei. Sicherlich 13 km/h. Nach der Kuppe hatte er natürlich eine Lücke aufgerissen (ca. 200m). Aber die wurde irgendwie auch nicht größer. Da hab ich mir gesagt, die fährst Du wieder zu. Mit beherztem Einsatz hatte ich ihn dann am Beginn der langen Geraden wieder. Ich bin gleich an ihm vorbei und habe weiter ordentlich Druck gemacht. Da er so an mit vorbei geflogen ist, dachte ich mir: „Vielleicht ist es ja Wolfgang Fasching (der Sieger bei den Einzelfahrern)“. Die anschließende leichte Steigung ist er wieder an mir vorbei und ich hab mir gesagt: „den lässt Du nicht mehr weg“. Dann wieder bergab und ich wieder an ihm vorbei. Die letzte Rampe habe ich vor ihm durchgezogen. Ich wusste zwar nicht ob es Fasching war oder nicht, aber das war mir egal. Oben auf der Kuppe hab ich noch kurz beschleunigt und ihm dann den Vortritt gelassen. Aber so richtig schnell wurde er nicht. Dann stand bei mir schon wieder der Wechsel an.
Finish
Ich hatte die Ehre nicht nur die erste Runde zu fahren, sondern auch die Letzte. Somit hatte ich dann 8 Runden in den Beinen. Also 184km und 4000 Höhenmeter. Die Beine hatten ja schon beim Losfahren bei der 7. Runde weh getan, aber bei der 8. Runde dachte ich, ich sterbe gleich auf den ersten paar Metern. Statt der üblichen 32 km/h kam ich gerade mal auf 27. Aber egal. Irgendwann merkt man es eh nicht mehr.
Ich habe mich auch immer wieder gefragt wie man es schafft, sich wieder voll zu motivieren und Gas zu geben. Aber sobald man auf dem Rad sitzt und zum Wechselpunkt rollt, geht es wieder. Und dann nur noch Tunnelblick. Ausruhen geht auf der Strecke sowieso nicht.
Am Anfang meiner letzten Runde war ein Fahrer mit rotem Trikot ca. 50-80 m hinter mir. Da hab ich mir gesagt: „Der kriegt dich nicht“. Am Ende vor der langen Geraden hatte er mich dann aber doch. Dann haben wir noch zusammen ein bisschen Tempo gemacht. Am vorletzten Anstieg sind wir dann aber nicht mehr ganz Anschlag gefahren und sind nebeneinander hoch. Gleich geschafft. Dann noch mal kurz bergab und Schwung aufnehmen und noch mal die letzte Rampe hoch. Aber auch hier ohne alles zu geben. Kurz vor der Kuppe waren unsere Freunde aus Sinn an der Strecke und haben mich noch mal angefeuert. Da hab ich dann doch noch mal angetreten. Der ganze Hang bis zum Zielstrich war voll mit Fahrern die ein Spalier gebildet und einem zugejubelt haben. Das war schon beeindruckend.
Nach der Zieldurchfahrt bekam man dann noch eine Medaille; noch schnell die Endzeit und Platzierung abholen. Anschließend zurück zum Stellplatz und abbauen.
Mit dem Wetter hatten wir super Glück. Angenehm warme Temperaturen, kaum Wind und trocken. Nachts waren es wohl min. 12°C. Aber auch da bin ich in kurz/kurz gefahren. Ich habe zwar gemerkt, dass es an zwei Stellen etwas kühler war, aber bei der Belastung merkt man das nur an der Hautoberfläche. Wichtig ist dann natürlich sich nach Zielankunft, gleich abzutrocknen und etwas Warmes anzuziehen. Am Ende hatten wir vier Platz 95 ergattert und 28 Runden (644 km, 14.000 Höhenmeter) in 23:40:07 geschafft.
Die Tage danach
Am Samstagabend bin ich zu Hause angekommen und wie ein Stein ins Bett gefallen. Komischerweise war ich um 7.20 Uhr aber wieder wach und konnte nicht mehr einschlafen.
Irgendwie habe ich es dann geschafft das ganze Auto auszuräumen und die diversen Sachen auf den Dachboden zu schleppen. Ich war wie ferngesteuert. Erst nach dem Mittagessen ging es aufwärts.
Als ich aber am Montag früh mit Carsten wieder auf den Weg zur Arbeit war, ging noch nicht viel. Ich musste Carsten ständig bremsen und habe nur an seinem Hinterrad gelutscht. Ihm ging es scheinbar besser - hat sich wohl nicht voll verausgabt am Nürburgring ;-).
Nächstes Jahr
Da sich Ralf diese Veranstaltung nicht noch mal antun möchte, werden wir nach einen neuen 4. Mann Ausschau halten. Vielleicht können wir unseren Vereinskameraden Uli Falk (C-Lizenz) ja begeistern. Mit ihm sollten wir 2-3 Runden mehr absolvieren können und damit ca. auf Platz 30 kommen.
Eine Überlegung ist auch, dass man Doppelrunden fährt. Unsere Freunde aus Sinn haben das gemacht und sind scheinbar gut damit gefahren. Wenn ich mir meine Herzfrequenzentwicklung über die Runden anschaue, muss ich sowieso feststellen, dass ich kaum, bzw. gar nicht mehr über die anaerobe Schwelle komme. Da könnte ich auch einfach weiterfahren. Wenn man Doppelrunden fährt, kann man sich natürlich auch wesentlich länger erholen und findet dann doch mal etwas Schlaf.
KLEINANZEIGE
* 22-jährige Pädagogik-Studentin sucht Job als Babysitterin * Gerne auch kleinere und/oder mehrere Kinder. Gebe außerdem Nachhilfe in Deutsch und Englisch von der 1. bis zur 6. Klasse. Bei Interesse bitte melden per Telefon oder eMail.
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