Besuch im Holz+Technik-Museum Wißmar
Zehn Kinder und fünf Erwachsene machten sich am Samstag, den 19. November 2005 auf den Weg nach Wißmar, um das Holz+Technik-Museum zu besuchen. Bei der interessanten Führung kamen die Teilnehmer aus dem Staunen nicht heraus.
Es begann in der Abteilung Forst, wo zunächst verschiedene Produkte, die aus Holz hergestellt werden, ausgestellt sind. Wer hätte schon gedacht, dass aus Bestandteilen des Holzes Wurstschale und sogar Kleidung hergestellt wird. Holz als Brennstoff ist geläufig, aber Holzpellets oder Holzbriketts kennt nicht jeder.An der Scheibe einer dreihundertfünfzig Jahre alten Eiche waren einzelne Jahresringe gekennzeichnet, die Jahre mit besonderen Ereignissen bezeichneten. Staunenswert war ein kleiner Würfel, der die Masse des Holzes darstellte, die in einer Sekunde im Wißmarer Wald wächst. Darunter stand ein sehr viel größerer Würfel, der die Masse verkörperte, die in einer Sekunde in Hessen wächst.
Die Arbeit im Wald war anschaulich dargestellt. Hier konnten die Besucher sehen, wie das Holz früher mühsam von Hand geerntet wurde, bis Motorsägen die Arbeit erleichterten, die aber so schwer waren, dass sie von zwei Männern geführt werden mussten. Die heutigen "Vollernter" konnten nur bildlich dargestellt werden.
Über die Abteilung Dampfmaschine ging es weiter zur Abteilung Sägewerk und Zimmerei, der die Abteilung Schreinerei folgte. In der Abteilung Energie erlebten die Besucher am eigenen Leib, wie schwer es ist, die Energie herzustellen, die zum Kochen eines Fingerhutes Wasser nötig ist. Dem Thema "Erneuerbare Energie" ist viel Raum gewidmet.
Nach zwei Stunden Staunen und vielen eigenhändigen Erfahrungen trat die Gruppe die Heimreise an.
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