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Nächtlichen Jägern auf der Spur: Was Eulen fressen

Beim letzten Treffen hatten die Kinder der NABU Gruppe Nonnenroth eine Sonderausstellung über heimische Nagetiere gesehen. Um deren Bedeutung im Nahrungskreislauf zu verdeutlichen, wurden diesmal Gewölle untersucht.

Die von Heinz Weiss mitgebrachten Gewölle von Waldohreulen sahen unspektakulär aus. Die neun Kinder mochten sich diesen Gebilden zunächst nicht unbedingt nähern. Doch das sollte sich bald ändern. Zunächst musste der Begriff „Gewölle“ geklärt werden: Eulen und andere Greifvögel würgen aus ihrem Magen unverdauliche Speisereste hervor und speien sie aus. Deshalb werden diese Gebilde auch noch „Speiballen“ genannt.



Um nun zu erforschen, was die Eulen gefressen hatten, mussten die Gebilde geöffnet und entwirrt werden. Viel Haar kam zum Vorschein, graue winzige Haar. Sie umhüllten alles, was in Magen und Speiseröhre hätte pieken können. Dann tauchten die ersten Knöchelchen auf. Noch war nicht zu identifizieren, von welchen Beutetier sie stammten, aber die ersten Mäuseschädel gaben den entscheidenden Hinweis.

Zum Schluss konnten die winzigen Knochen entweder in gleichen Reihungen oder in Form eines Skelettes aufgeklebt werden. Dazu war das Arbeitsblatt von Werner Graulich hilfreich, das als Vorlage diente. Damit war der Beweis erbracht: Eulen fressen Mäuse.

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