Jubiläumsradtour führte zu Weißstorch, Limes und Braunkohle
Die mittlerweile schon traditionelle naturkundliche Radtour des Naturschutzvereins VNULL Langd startete auch im Rahmen des 25-jährigen Vereinsjubiläums. Sie führte in diesem Jahr unter der Leitung von Michael Kammer zu den ehemaligen Braunkohletagebaustätten der Wetterau.
(VNULL) Der Naturraum Wetterau ist nicht erst heutzutage für die Landwirtschaft sehr bedeutend. Die im Tertiär und Quartär entstanden fruchtbaren Lößschichten wurden schon nachweislich in der Jungsteinzeit vor 7500-7000 Jahren ackerbaulich genutzt. Auch für die Römer waren die fruchtbaren Böden von großer Bedeutung. Deshalb sicherten sie die Wetterau durch den Limes. Die Horloffsenke ist schon im 18. Jhd. als Braunkohlelagerstätte bekannt gewesen. Seit 1804 wurde die geförderte Kohle als Industriekohle und zum Hausbrand verwendet, im 20. Jhd. wurde sie hauptsächlich verstromt. Die Braunkohlenförderung in der Wetterau endete 1991. Mittlerweile sind die Tagebauflächen renaturiert und teilweise für den Naturschutz ausgewiesen.![]() |
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Es war wieder eine interessante Veranstaltung, bei der es sich lohnte, „dabei zu sein“, so das Echo der Beteiligten.
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