Grenzgang in Langd mit dem VNULL zum 25 jährigen Jubiläum des Vereins
Im Rahmen des Jahresprogramms anlässlich des 25-jährigen Bestehens des VNULL Langd lädt der Ortsverein des NABU die Bevölkerung am Samstag, den 2. September zum zweiten Teil des "Grenzgangs" ein.
(Red) Wer schon beim ersten Teil des Grenzgangs im Frühjahr auf der Route im Süden und Westen der Gemarkung dabei war hat heute die Chance, eine Urkunde mit nach Hause nehmen zu dürfen.Am Samstag, 2. September 2006, führt der Weg entlang des östlichen und nördlichen Teils, der deutlich macht, dass Langd gerade auf der Grenze zwischen Wetterau und dem Mittelgebirge des Vogelsberges angesiedelt ist.
Auch diesmal erwartet die Teilnehmer wieder ein spannender und informativer Nachmittag! Start ist um 13.30 Uhr am Vereinsheim VNULL in Langd.

Dies war die Gruppe von 60 Wanderern, die sich der Einladung des Naturschutzvereins VNULL Langd in seinem Jubiläumsjahr beim 1. Teil des Grenzganges im April angeschlossen hatte. Sie wollten etwas über die Gemarkung in der sie leben und deren geschichtliche Entwicklung erfahren.
Der Weg zum Ausgangspunkt der Wanderung, ab der ehemaligen Mülldeponie, wird auch diesmal per Bus zurückgelegt. Der Bus startet am 2. September um 13.30 Uhr wieder am Vereinsheim, gegenüber dem Bürgerhaus in Langd. Auch eine Verpflegungsstation und einen Fahr- / Abholdienst wird es wieder geben.
Harald Fritzges hat sich auch für diesen Streckenabschnitt mit der geschichtlichen Entwicklung beschäftigt und wird dazu interessante Informationen liefern. Da es sich um den östlichen Gemarkungsteil mit (Wald und) den Ausläufern des Vogelsberges handelt, wird eine „verkürzte Strecke“ gelaufen.
Der Vorstand des Naturschutzvereins VNULL Langd lädt alle interessierten Bürger recht herzlich ein
Hier unser Bericht vom ersten Teil des Grenzgangs im April dieses Jahres
Mehr als 60 Teilnehmer fanden sich am Samstag, den 8. April 2006 bei idealem Wanderwetter zum ersten Teil des Grenzgangs um die Langder Gemarkung ein.
Mit mehreren Kleinbussen startete die Gruppe gegen 14.30 Uhr am Vereinsheim zur Gemarkungsgrenze am Wasserhochbehälter oberhalb des Grillplatzes (Richtung Ringelshausen). Von dort ging es dann zu Fuß weiter in Richtung Bundesstraße 457.
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Einige der sehr interessanten Informationen zur Geschichte des Ortes, die der 2. Vorsitzende des VNULL in lebendiger Weise vorzutragen wusste, können Sie auf den Seiten des Nabu-Langd unter der Rubrik "Unser Land" nachlesen.
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Der Obst- und Gartenbauverein Steinheim hatte die Wanderer des VNULL zu einer Rast eingeladen und spendierte anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Langder Naturschutzgruppe die Getränke, Wurst und Laugengebäck zur "Jause".
Der zweite Teil des Grenzgangs folgt im September
Der östliche, "bergige" Teil des Langder Grenzgangs findet am Samstag, den 2. September statt. Hoffen wir, dass das Wetter dann auch wieder so gut mitspielt und die Teilnehmer des 1. Teils für beide Wanderungen ihre Urkunde entgegennehmen dürfen.
Hier der Pressebericht des VNULL Langd:
(VNULL) Grenzgang in Langd mit dem VNULL zum 25 jährigen Jubiläum des Vereins
Der Einladung des Naturschutzvereins VNULL Langd zu einem Grenzgang waren bei optimalem Wanderwetter ca. 60 Personen gefolgt. Darunter waren auch zahlreiche Mitglieder der Kinder- und Jugendgruppe und auswärtige Gäste, die die Gelegenheit nutzen, etwas über Langd und seine Gemarkung zu erfahren.
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Die Strecke führte entlang der Grenze zu den Nachbargemeinden Rodheim, Steinheim, Trais-Horloff, Inheiden und Hungen. Unterwegs wurden an mehreren Stationen Informationen über die historische Entwicklung von Langd seit dem Beginn der menschlichen Besiedlung, über Römerzeit und Mittelalter bis in die Gegenwart gegeben.
Es wurde von den Wüstungen in der Langder Gemarkung berichtet. Darunter fällt die Wüstung Rommelshausen in der Nähe des heutigen Grillplatzes und die Wüstung Weitershausen in der Nähe von Hof Grass, an der heutigen Abfahrt von der B 457 nach Langd. Alte Flurnamen wurden in Erinnerung gebracht, die durch zwei Flurbereinigungen (1912 - 1920 bzw. 1990 bis 2005) und der Änderung der Parzellengrößen teilweise in Vergessenheit geraten sind.
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Die Mündung des Längder Hiesbach in die Horloff mit ihrer besonderen Konstruktion, mit welcher sie unter dem Mühlgraben der Neumühle hindurchfließt, wurde ebenfalls besichtigt.
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An der Gemarkungsgrenze Steinheim - Langd im Mairied erwartete die Teilnehmer eine Überraschung. Mitglieder des Steinheimer Obst- u. Gartenbauvereins hatten hier eine "Verpflegungsstation" aufgebaut. Die zur Stärkung bereitstehenden Getränke und Essen wurden gerne angenommen.
Nach Erläuterungen zu Hof Grass wurde das Gebiet mit dem Überqueren der B 457 verlassen, um der Grasser und Hungener Gemarkungsgrenze folgend, die "Heide" zu erreichen, wo das Langder Waldgebiet beginnt. Im "Heckenwald" befinden sich heute noch die Reste der alten "Schlammteiche" aus der Zeit des Eisenerz-Tagebaues der Grube Abendstern.
Nachweislich seit dem 15. Jahrhundert wurde in dieser Region Berbau betrieben. Ursprünglich in unterirdischen Stollenanlagen, später im offenen Tagebau wurde in dem Gebiet Eisenerz gefördert. Die Gewinnung wurde endgültig wegen schlechter Qualität und geringer Ausbeute 1950 eingestellt. Mittlerweile sind keine Gebäude mehr vorhanden und die Natur hat das Gebiet eingenommen.
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Zum Abschluss gab es viel Lob für die gut organisierte Wanderung und für die sehr informative Führung.
Die Teilnehmer waren sich einig, auf jeden Fall auch am zweiten Teil des Grenzganges am 2. September 2006 um 13.30 Uhr teilzunehmen. Auch hier wird Harald Fritzges wieder interessante Infos, diesmal über den Vogelsberger Teil der Gemarkung, zu bieten haben. Den Teilnehmern an beiden Wanderungen wird eine Urkunde als Erinnerung an 16 km Grenzgang überreicht werden."
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