Besuch des Weltnaturerbes Fossiliengrube Messel
Zu einem sehr interessanten Ausflug waren nicht nur Vereinsmitglieder aufgerufen. Der Besuch des Heimatmuseums und der Grube Messel standen im Kalender. Eingeladen hatte uns die NABU-Gruppe Darmstadt. 20 Personen traten die Reise nach Messel an. Unsere Gastgeber erwarteten uns am Museum, um uns hier bereits einen Einblick in die Geschichte zu geben.
![]() Besucher der Grube Messel |
Bereits Ende des 19. Jahrhunderts werden erste Funde aufgeschrieben. Leider gab es damals noch keine Möglichkeit diese so zu präparieren, dass sie heute noch sichtbar sind. Nur Berichte und Zeichnungen liegen noch vor. Die größten Funde der Neuzeit sind im Heimatmuseum zu bewundern. Dazu zählen das "Messeler Urpferdchen", ein Tapir, ein Krokodil, Körperteile eines Affen, Blätter von Bäumen, und vieles mehr.
Das Anfangs 1900 gewonnene Eisenerz taugte nicht viel, der Eisenanteil war zu gering. Auch die Kohleförderung wurde wieder eingestellt, der Brennwert war zu schwach. Dann folgten Jahre der Nutzung durch die Firma "Ytong". Als auch hier festgestellt wurde, es gibt nichts mehr, kam die Idee, der Müllentsorgung. Die Vorbereitungsarbeiten liefen schon lange, bis die Bürgerproteste Anfang der 80-iger Jahre "Wirkung zeigten". Die Bauarbeiten wurden eingestellt, das Gelände eingezäunt und unter Naturschutz gestellt. Mittlerweile ist die Grube das 3. ausgewiesene Weltnaturerbe der UNESCO.
Unser Betreuungsteam vom NABU Darmstadt hatte viel zu erzählen und erklären. Der Informationsaustausch wurde beim gemeinsamen Abendessen fortgesetzt und endete mit der Abfahrt des Busses.
Alle Teilnehmer waren sich einig, dass dies ein sehr interessanter Ausflug war. Wer etwas über die Entstehungsgeschichte wissen möchte, sollte den Besuch von Messel nicht scheuen.
Informationen zur Grube Messel auf WIKIPEDIA
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