„Leben im All“ - eine Zeitreise im Hungener Schlosshof
Nur schmal war das Zeitfenster, das dem Veranstalter eines Openair-Spektakels am 27. Mai 2006 im Hungener Schlosshof zur Verfügung stand. Das Risiko, eine Freilichtveranstaltung bei ungünstiger Wetterprognose durchzuführen, wurde dennoch belohnt. Der Himmel hielt seine Schleusen für wenige Stunden geschlossen. Und so kam die besondere Kulisse im Schlosshof einem highlight der Veranstaltungen in der Hungener Europa-Woche voll zugute.
Zu einer rockigen Reise durch das All hatte der Kinderchor des Gesangvereins Liederkranz Hungen mit ihrem Musical „Leben im All“ eingeladen. Viele Kinder und Erwachsene waren der Einladung gefolgt. Von dem Geschehen auf der stilgerecht mit Sternenbildern und Planeten dekorierten Bühne waren alle begeistert. Zur Unterstützung hatte sich ein galaktischer Sternenchor gebildet, bestehend aus Müttern und einigen Mitgliedern des Liederkranzes.
Mit einem Paukenschlag begann die Landung der Weltraumreporter (Olga Fink und Anna Nadler) auf der Erde. Über die „winzigen Wesen“, die dort wimmelten, waren sie sichtlich überrascht. Die ersten, die ihnen begegneten waren Daddy (Christian Michels) mit seine wissbegierigen Kindern (Celine und Elia). Sie waren die Ursache für eine Reise durch die Urgeschichte des Universums.
Die Sonne - „heiß mir ist so heiß“ (Isabell Keil) und fast alle Planeten unseres Systems waren in farbigen Kostümen vertreten - Saturn (Inci Aktan), Venus (Anne Kristin Milkowski), Mars (Lisa Fuhr), Pluto (Jenny Schmidt u. Laura Wilhelm). Die niedlichen silbrigen Sternschnuppen und die rasenden Kometen XXL (Anne Sophie Heßler und Sandra Woit) sorgten für Leben im All. Sie mussten sich höllisch vor dem bösen „Schwarzen Loch“ in Acht nehmen, das damit drohte alle zu verschlingen. Die temperamentvolle Schlüsselrolle dieses Spieles wurde von Anne Fuhr bravourös gemeistert.
Opa Galaxos, ein erlöschender Stern (dargestellt vom langjährigen 1. Vors. Roland Stock), versammelte schließlich die ganze Bande um sich. Er verteilte Geschenke und erzielte einen Lacherfolg mit einer Riesenportion Eis für die Sonne. Weiter gab es einen Ring für den Saturn, ein Diadem für die Venus, Inline-Skaters mit Düsenantrieb für die Kometen und - das Wichtigste eine Kristallkugel für Pluto, mit der man die Zukunft sehen kann. Durch sie erfuhren die Urbewohner des Alls, dass einmal Menschen auf die Erde kommen werden. Ihnen zur Freude beschlossen sie, all die schönen Sternenbilder an den Himmel zu hängen.

Stehender Applaus belohnte alle Mitwirkenden und insbesondere die Leiterin des Kinderchores Ingeborg Stark, die von Christa Steinhauer unterstützt wurde. Für die Kulissen und Garderoben zeichnete Monika Stock und ihr Team verantwortlich, für die Tontechnik Kai Uwe Hahn (Buseck) und seine Assistentin Elke Wetzler. Vorsitzender Thomas Schnurr (eine Werbung für den Verein) überreichte Blumen, ebenso wie Isabell Keil im Namen der Eltern des Kinderchores. Ob des großen Interesses planen die Verantwortlichen ggf. eine zweite Aufführung. Ort und Termin werden rechtzeitig bekannt gemacht. (Bericht: Roland Stock / Fotos: hi)
BILDERGALERIE
KLEINANZEIGE
* 22-jährige Pädagogik-Studentin sucht Job als Babysitterin * Gerne auch kleinere und/oder mehrere Kinder. Gebe außerdem Nachhilfe in Deutsch und Englisch von der 1. bis zur 6. Klasse. Bei Interesse bitte melden per Telefon oder eMail.
Kontakt: Tel.: 06402-519266 E-Mail: Sunshine048@web.de








