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Sven Jadamski löst Stadtjugendwart Jörg Ritter ab

Wechsel an der Spitze der Hungener Stadt-Jugendfeuerwehr

(tr) Nachdem Jörg Ritter nicht mehr als Stadtjugendfeuerwehrwart kandidiert hatte, wählten die versammelten Jugendlichen den bisherigen Stellvertreter Sven Jadamski aus Villingen als Nachfolger in das Amt des Stadtjugendfeuerwehrwartes. Ebenfalls aus Villingen kommt Annabell Diehl, die Stellvertreterin wurde. Jadamski und auch Diehl wurden einstimmig in ihre neuen Ämter gewählt.



Zunächst aber stand die Begrüßung der Gäste durch Jörg Ritter an. Hier konnte er neben Bürgermeister Klaus Peter Weber, Stadtverordnetenvorsteher Helmut Algner, Kreisjugendwart Thorsten Klee sowie Stadtbrandinspektor Richard Pleyer auch dessen Stellvertreter Udo Träger und Ehrenstadtbrandinspektor Reinhold Dörr begrüßen. Wie Ritter ausführte, hat die Feuerwehr Hungen in allen zwölf Stadtteilen eine Jugendfeuerwehr, in der 56 Mädchen und 129 Jungen Mitglied sind. Die eigentliche Jugendarbeit wurde in über 672 feuerwehrtechnischen und in über 687 allgemeinen Jugendarbeitsstunden geleistet. Als zusätzlicher Zeitaufwand für Jugendwarte und Betreuer kamen noch einmal 2306 Stunden hinzu. Einzelne Aktivitäten waren das Einsammeln der Weihnachtsbäume, der Besuch des Kreisjugendfeuerwehrtages in Buseck sowie das Zeltlager und der Stadtpokal der Hungener Jugendfeuerwehren in Nonnenroths. Sieger des Stadtpokals war die Mannschaft der Jugendfeuerwehr Nonnenroth. Beim Kreisjugendfeuerwehr-Wettbewerb in Nieder-Bessingen war Hungen mit sieben Mannschaften vertreten. Hier konnte die Mannschaft aus Nonnenroth den dritten, Langd den vierten und Bellersheim den fünften Platz belegen. An der Leistungsspange in Hungen nahmen keine Mannschaften teil, hier war man Ausrichter. Mit 150 Teilnehmern war auch die Fahrt in den Holiday Park nach Hassloch ein voller Erfolg. Als Termine für dieses Jahr nannte Ritter das Zeltlager der Jugendfeuerwehren vom 22. bis 25. Mai in Steinheim, die Teilnahme am Kreisentscheid (8. Juni, Queckborn) sowie an der Leistungsspange in Hungen. Zum Abschluss seines letzten Jahresberichtes dankte Ritter seinem Stellvertreter Sven Jadamski, Stadtbrandinspektor Richard Pleyer und dessen Stellvertreter sowie allen Jugendwarten und Betreuern für die gute Zusammenarbeit. Dank sagte Ritter auch an die Vertreter der Stadt Hungen. Bürgermeister Klaus Peter Weber betonte, dass man von Seiten der Stadt wisse, dass man gerade die heutigen Jugendlichen für den Fortbestand der Einsatzabteilungen benötige. Er hoffe, dass viele davon sich für den Dienst am Nächsten entscheiden. Weitere Grußworte übermittelten Stadtverordnetenvorsteher Helmut Algner sowie Ortsvorsteher Werner Leipold und Kreisjugendfeuerwehrwart Thorsten Klee.



Dank sagten der neue Stadtjugendwart Sven Jadamski (rechts) an den ausgeschiedenen Stadtjugendfeuerwehrwart Jörg Ritter (links).

Bei der Neuwahl des Stadtjugendwartes und dessen Stellvertreterin fungierte Helmut Algner als Wahlleiter. Algner und Stadtbrandinspektor Richard Pleyer dankten Jörg Ritter und den beiden Neuen Sven Jadamski und Annabell Diehl. Der neue Stadtjugendwart überreichte dem ausgeschiedenen Jörg Ritter, der zehn Jahre als stellvertretender und sechs Jahre als Stadtjugendwart tätig war, ein Präsent.

Zum Abschluss der Versammlung überreichte Stadtbrandinspektor Richard Pleyer Urkunden an eine Reihe von Jugendlichen, die in die Einsatzabteilungen der einzelnen Stadtteilwehren wechseln. In die Einsatzabteilungen übernommen werden Maximilian Limper, Christian Paul (Bellersheim), Patric Fischer, Dennis Müller und Florian Vornlocher (Hungen), Dominic Gyutai und René-Michele Rühl (Langd), Nico Bopp, Sebastian Braun, Dirk Koch, Lukas Momberger, Steffen Müller, Erik Steinbach und Dominik Wahl (Nonnenroth), Alexander Kopf und Patrick Steinke (Obbornhofen), Angelina Kröll und Tobias Kröll (Rodheim). (Foto: tr)

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