Viola Appel erreicht bundesweit den besten Abschluss zur 'Milchwirtschaftlichen Laborantin'
Werksleiter August Janssen begrüßte die neuen Auszubildenden bei der Hochwald in Hungen und bedankte sich bei denen, die mit teils hervorragenden Ergebnissen ihre Ausbildung in diesem Jahr abgeschlossen hatten. Noch zwei offene Ausbildungsplätze für Molkereifachleuten.
Die Hochwald ist mit Deutschland weit 1.500 Beschäftigten und einer Verarbeitungskapazität von jährlich 1,8 Mrd. Litern drittgrößter Milchverarbeiter der Bundesrepublik. 300 Mio. Liter davon werden allein in der Betriebsstätte in Hungen mit 170 Mitarbeitern verarbeitet. Die hiesige Produktion konnte im Vergleich zum vergangenen Jahr um mehr als ein Viertel gesteigert werden. In fast allen Bereichen wurde damit einhergehend der Betrieb von zwei auf drei Schichten umgestellt, was einen gehobenen Anspruch an Kommunikation und Informationsübermittlung bedeutet, wie August Janssen gegenüber seinen neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betonte.Hungen als Standortvorteil
Hungen besitzt, wie Janssen weiter ausführte, von allen Betriebsstätten der Hochwald-Gruppe die mit Abstand günstigste Verkehrslage im Bundesgebiet. Daher liege der Schwerpunkt der Produktion auf den Frischeprodukten, die von hier auf kurzen Wegen zum Verbraucher gelangen. Einige Millionen Euro wird die Hochwald in diesem und im kommenden Jahr in das Werk investieren. Unter anderem soll die Abfüllkapazität für länger haltbare, sogenannte EL-Milch, verdoppelt werden.

Ergebnisse der Hungener Auszubildenden über dem Bundesdurchschnitt
Auch wenn man innerhalb einer Unternehmensgruppe solche Vergleiche eigentlich nicht anstellen sollte, sei man dennoch ein wenig stolz, dass die erzielten Abschlussnoten der Hungener Lehrlinge über dem Schnitt der Auszubildenden der gesamten Hochwald-Gruppe liegen. An erster Stelle gratulierte Werksleiter Janssen seiner neuen 'Milchwirtschaftlichen Laborantin' Viola Appel, die bundesweit den besten Abschluss ihres Ausbildungsberufes erreichte. So wird sie auch demnächst nach Bremen reisen, um dort eine besondere Ehrung beim Verbandstag deutscher Milchwirtschaft entgegen zu nehmen.
Ebenfalls mit hervorragenden Ergebnissen abgeschlossen hat im letzten Jahr Renè Rupp seine Ausbildung zum 'Elektroniker für Betriebstechnik'. Und mit recht ordentlichen Noten haben Felix Rübsam (Molkereifachmann) und Sebastian Stefanik (Milchwirtschaftlicher Laborant) ihre Lehre beendet. Alle bisherigen 'Azubis' erhielten das Angebot, ihren weiteren beruflichen Weg bei der Hochwald in Hungen fortzusetzen.
Vier neue Azubis vorgestellt
Ab 1.8.2007 haben ihre Ausbildung bei der Hochwald begonnen: Nico Kaltenhäuser (Elektroniker für Betriebstechnik), Mathias Miosga (Industriemechaniker), Katharina Schnurr und Anne Klein (Milchwirtschaftliche Laborantin).
Zu den guten Ergebnissen der bisherigen Azubis haben sicher auch die Ausbilderinnen und Ausbilder der Hochwald in Hungen beigetragen. Für den Bereich der Milchwirtschaftlichen Laboranten sind dies die Laborleiterin und Leiterin Qualitätssicherung Dipl.-Chem. Alis Lichter und die Ausbilderin für Laboranten, Ulla Schäfer, für den technischen Bereich der Leiter Instandhaltung und Ausbilder für Industriemechaniker, Klaus-Dieter Puxler und für den Produktionssektor der Ausbilder für Molkereifachleute, Uwe Dralle.
Betriebsratsvorsitzender Edgar Wiesenbach gratulierte allen Auszubildenden zu ihren hervorragenden Abschlüssen und gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass sie auch nach ihrer Ausbildung weiterhin dem Betrieb treu bleiben werden. Wie bereits Betriebsleiter August Janssen betonte, besteht durch den wachsenden Bedarf an Fachkräften quasi eine Übernahmegarantie für alle Auszubildenden, die ihre Lehre mit einem vernünftigen Abschluss beenden.
Offene Ausbildungsplätze bei der Hochwald
Bei der Hochwald wird der Auftrag zur Ausbildung von Fachkräften ernst genommen. Ziel sei es, dass zukünftig 10 Prozent der Beschäftigten in einem Ausbildungsverhältnis stehen. Derzeit sucht die Hochwald in Hungen noch junge Menschen, die eine Ausbildung zum Molkereifachmann oder zur Molkereifachfrau machen möchten. Der bisherige schulische Werdegang - ob Abitur oder Realschulabschluss oder auch ein (guter!) Hauptschulabschluss - spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle. Ein mathematisch-naturwissenschaftliches Interesse sollte aber in jedem Fall vorhanden sein.
Interessierte wenden sich an das Büro der Hochwald unter der eMail-Adresse
b.ramin@hochwald.de
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