Alle Wege führen nach Rom ...
... aber längst nicht mehr alle in die Hungener Innenstadt. Gerade, wenn der Weg über die "Rialto"- Brücke führt.
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Eine "Slalomstrecke" bietet sich dem sportlich ambitionierten Fußgänger auf dem Weg zur Innenstadt. Geländetauglich sollte das Schuhwerk schon sein, will man hier trockenen Fußes zur Brücke über die Horloff gelangen. Besonders Mütter mit Kinderwagen haben dabei ihren Spaß! Und die Kinder, die hier morgens zur Schule oder in den Kindergartern gehen, sowieso!!
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Aber auch für die älteren Mitbürger, die nicht mal eben schnell mit dem Auto zum Einkaufen fahren können, ist die Verbindung ins Zentrum über die "Rialto"-Brücke nicht wirklich ein Vergnügen.
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Ob links oder rechts an den Pfützen vorbei - im Grunde bleibt es sich gleich - dem Schlamm an den Schuhen entgeht hier keiner so leicht! Ärgerlich nur, dass dieser Zustand nun schon Jahre andauert.
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Dabei kostet die Reparatur der wassergebundenen Wegdecke sicher nicht die Welt (ja, wir wissen um die finanzielle Situation unserer Stadt). Hier muss auch kein Planungsbüro beauftragt werden und keine teure Asphaltdecke ist nötig, um den Weg wieder begehbar zu machen. Eine Fuhre Splitt und ein bisschen guter Wille sollten ausreichen, um den Anwohnern im Osten der Gemeinde den Umweg entlang der Niddaer Straße oder über den, für ältere Menschen beschwerlichen, weil steilen, Weg über die Horloff zum Liebfrauenberg zu ersparen.
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In wenigen Tagen sind Kommunalwahlen.
Über den großen Zielen sollte man auch die kleinen Notwendigkeiten nicht aus den Augen verlieren. Und hier hat man schon lange genung auf die Seite gesehen! Wer sich als Kommunalpolitiker dafür einsetzt, dass dieser Weg in die Hungener Innenstadt in Stand gesetzt und damit tatsächlich für die betroffenen Bürger auch wieder benutzbar wird, könnte sicher bei einigen Wählerinnen und Wählern am 26. März punkten!
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