Allerheiligenmarkt 2005
Nach den sprichwörtlich goldenen Tagen des gerade vergangenen Oktobers hat pünktlich zum Allerheiligenmarkt traditionsgemäß das schmuddelige Novemberwetter bei uns Einzug gehalten. Der Regen am Vormittag ließ nichts Gutes erhoffen, doch der Wettergott hatte ein Einsehen und ab dem Mittag blieb es bewölkt aber trocken und später kam sogar hin und wieder die Sonne durch. Bei den nicht unangenehmen Temperaturen kamen gar manchem Zweifel, ob man an Stelle des Glühweins nicht vielleicht besser doch ein Bier trinken sollte ...
![]() |
Natürlich gab es zu Allerheiligen auch in diesem Jahr wieder die leckere Wurst von Sandra und Nik Hampel aus dem Vogelsberg, die in Schotten eine ökologische Rinderzucht betreiben und ihre Fleischerzeugnisse direkt in der Region vertreiben.
![]() |
Ort des Marktgeschehens war nicht allein die Ober- und Untertorstraße vom Bahnübergang bis zum "Piano", sondern auch der neue Marktplatz bis zur Lindenallee und der "Hungener Bürgerpark".
![]() |
"Ich bin jetzt das 45. Jahr hier auf dem Allerheiligenmarkt. Und ich habe noch kein Jahr ausgelassen!" Erich Reinke aus Köln ist 70 Jahre alt und ich erinnere mich daran, dass bereits die Eltern und Großeltern bei ihm ihre Küchenmesser gekauft haben. Die aus Nicht-Rostfreiem Stahl versteht sich, weil die viel schärfer sind als die anderen! Ob er die heute auch noch hat?
![]() |
Andere Händler waren in diesem Jahr erstmals auf dem Hungener Allerheiligenmarkt mit ihrem Angebot vertreten. Unter anderen diese beiden netten Mädels aus Frankfurt, die wirklich leckere Knobi-Baguettes anzubieten hatten, verschiedenste Varianten und alle frisch zubereitet - einfach genial. Wer die in diesem Jahr noch mal essen möchte braucht einfach nur auf den Weihnachtsmarkt nach Frankfurt zu fahren ...
Allem Anschein nach gab es auf dem Markt ein Überangebot an Brezelverkäufern. Dies zeigte sich am späten Nachmittag, als es vor dem CDU-Stand in Höhe des Bahnübergangs beinahe zu einem handfesten Streit zwischen zwei Händlern kam, die sich mit einem identischen Angebot gerade gegenüber standen. Zum Glück blieb es dann aber noch bei lauten Ansprachen und Drohgebärden der beiden Kontrahenten, nicht zuletzt vielleicht dadurch, dass Anwesende damit drohten die Polizei anzurufen.
![]() |
Nur wenige Meter daneben hatten zwei Verkaufsstände weihnachtliche Holzarbeiten und Schnitzereien aus dem Erzgebirge im Angebot - in friedlicher Eintracht!
![]() |
Im Gegenteil, hier verstand man sich gut und sah sich nicht als Konkurrenz, sondern fand seine Gemeinsamkeit in der Liebhaberei für handwerkliche Tradition. "... Sie müssten mal zu uns ins Wohnzimmer kommen ..." war denn auch die Aussage des Licher Händlers, der, wie seine Kollegin vom Stand nebenan, einem "angesehenen, ordentlichen Beruf" nachgeht und den Verkaufsstand in seiner Freizeit als Hobby betreibt.
![]() |
Natürlich waren es die Schausteller, die für viele Kids die Hauptattraktionen des Marktes bereit hielten. Sich den Magen mal wieder so richtig auf 180 Grad drehen zu lassen, scheint für viele Jugendliche doch der absolute Kick zu sein :-))
So, das für's Erste. Der Bericht wird fortgesetzt, denn es gibt noch eine Menge Bilder, die wir nicht vorenthalten wollen ...
BILDERGALERIE
KLEINANZEIGE
* Sie suchen eine Tagesmutter? * Ich bin qualifiziert durch das Jugendamt! Ebenfalls ist Notpflege oder Bereitschaftspflege über das Jugendamt möglich. Rufen sie mich doch einfach mal unverbindlich an! Viel Platz für ihre Kinder!
Kontakt: Tel.: 06402 - 50 79 00 E-Mail: sandmail@gmx.net















