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Unglücksszenario gut gemeistert

Feuerwehren und DRK probten am letzten Montag in Rodheim Rettung von Unfallopfern

(tr) Eine Großübung veranstaltete am Montagabend die Feuerwehr aus Rodheim. Geprobt wurde ein Unfall mit fünf eingeklemmten Personen. Zudem sollte ein Fußgänger, der von einem Traktor erfasst und zu Boden geschleudert worden war, tödliche Verletzungen erlitten haben. Es handelte sich um die größte Übung, die je in dem Hungener Stadtteil abgehalten wurde.



Der Stellvertretende Wehrführer Peter Weber und Alexander Kröll hatten den Plan ausgearbeitet. Ihm lag folgendes Szenario zugrunde: Ein mit zwei Personen besetzter Pkw fuhr vom Wedsteg in die Straße An den Helgengärten, ohne auf die Vorfahrt eines zweiten Autos zu achten, in dem drei Personen saßen. Zu allem Unglück fuhr direkt nach der Kollision noch ein Traktor in die Unfallwagen, der zudem noch besagten Fußgänger tödlich verletzte.




Laut Übungsplan wurden zunächst die Feuerwehr Rodheim und gleichzeitig das Rote Kreuz aus Nidda alarmiert. Weil so viele Verletzte zu versorgen waren, wurden auch die Wehren aus Hungen und Steinheim zur Hilfe gerufen. Auch die DRK-Bereitschaft aus Nidda und die Schnelleinsatzgruppe (SEG) des DRK-Kreisverbandes Büdingen rückten an. Während Sanitäter und Ärzte sich um die Fahrzeug-Insassen kümmerten, ging die Feuerwehr Hungen mit schwerem Bergungsgerät daran, die Eingeklemmten aus den beiden Fahrzeugen zu befreien. Zwischenzeitlich hatten die Mitglieder des SEG-Zuges ein Zelt aufgebaut, in dem die Verletzten zunächst ärztlich versorgt wurden.





An der Übung nahmen als Beobachter auch Stadtbrandinspektor Richard Pleyer und der im Magistrat für die Feuerwehr zuständige Stadtrat Bernd Chrispens teil. Insgesamt waren 48 Feuerwehrleute sowie 15 DRK-Mitglieder aus Nidda im Einsatz und hinzu kamen die fünf Statistinnen vom DRK Nidda.





Die Übung, die von der Bevölkerung mit Interesse verfolgt wurde, sollte helfen, die Zusammenarbeit der Feuerwehren und der Rettungsdienste zu optimieren, um für einen eventuellen Ernstfall gerüstet zu sein. Organisator Peter Weber zeigte sich mit dem Ergebnis zufrieden. Lob kam auch vom stellvertretenden Stadtbrandinspektor Udo Träger und dem Kreisbereitschaftsleiter des DRK-Kreisverbandes Büdingen, Bernd Haas sowie vom Hungener Wehrführer Stephan Kuhl. (Fotos: tr)

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