LichtWege VI mit neuem Spendenrekord – 33.000 Euro für die Weißrusslandhilfe
Groß war die Überraschung bei den Ehrenamtlichen um den Villinger Pfarrer Hartmut Lemp, als ihnen dieser Tage von der Kollektenrechnerin Else Stein die Endabrechnung der sechsten LichtWege-Ausstellung mitgeteilt wurde.
(tr) Wieder einmal gab es eine Steigerung der Spenden. Über 33.000 Euro konnte die Weißrusslandhilfe in der vergangenen Woche auf ihrem Konto verbuchen. Denn erst dann wurde von einem Ehepaar, das in Südeuropa überwintert, das letzte ‚erspendete’ Bild abgeholt. 207 Bilder haben eine neue Heimat gefunden und die Weißrusslandhilfe eine großartige Summe, mit der man in Belarus viel gestalten kann.
Kollektenrechnerin Else Stein und Pfarrer Hartmut Lemp
In zwei Wochen fährt die Nonnenröther und Villinger Gruppe zum wiederholten Male nach Belarus. Mit im Gepäck Gelder für ihre Sozialstation in den vergessenen Dörfern an der ukrainischen Grenze unweit von Tschernobyl. Wie seit Jahr Jahren werden verschiedene Kinderheime aufgesucht und unterstützt. Weiter verfolgt werden soll auch das Spiralenprojekt „1000 Frauen für Frauen“. Und besonders froh ist man, dass der lang ersehnte Wunsch der Frauenklinik in Brest (die für 12.000 Frauen nur ein einziges fast 30 Jahre altes Ultraschallgerät besitzt) ein nagelneues Ultraschallgerät aus dem Spendenerlös von LichtWege VI mitgebracht werden kann.
„Besonders wichtig ist uns, dass wir uns mit den Menschen in Belarus durch LichtWege auf Augenhöhe begegnen, denn es ist ein Unterschied, ob wir ihnen sagen, unsere Hilfe kommt aus Spenden oder wenn sie wissen: der größte Teil ist ihren Künstlern zu verdanken.“ Erstmals werden bei dem diesjährigen Hilfstransport dann auch die Künstler Alexander Ulybin und Wladimir Tkatschenko mit in den Südwesten ihrer Heimat fahren. Sie haben den Wunsch geäußert, einmal dabei sein zu können, um zu sehen, was mit dem Erlös ihrer Bilder geschieht. Dort in den verstrahlten Gebieten wird in diesem Jahr besonders das Kindererholungszentrum in Pinsk mit medizinischem Gerät unterstützt. Am Ende der Reise planen die Oberhessen ein Treffen mit der Folkloregruppe Brestschanka um bei dieder Gelegenheit die letzten Reiseformalitäten zu klären. Denn der Auftritt im Villinger Steinbruch am Samstag, dem 31. Mai wird von vielen herbeigesehnt. „Aber bis dahin können wir hoffentlich noch viel Gutes tun mit dem Erlös von LichtWege IV und dem, was uns zahlreiche Spender das ganze Jahr über zukommen lassen. Letztendlich spüren wir: Gutes tun tut gut.“ (Foto: tr)
Wer sich noch am Gutes-tun beteiligen möchte, kann dies mit einer Spende an die:
Weißrusslandhilfe – Kto.-Nr. 94618800 - BLZ 51390000 bei der Voba Mittelhessen
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