Villinger Konfirmanden pflanzen Apfelbäume
"Zur Goldenen Konfirmation in 50 Jahren treffen wir uns hier wieder!"
(tr) Eine schöne Tradition hat sich in der Villinger Kirchengemeinde in den letzten Jahren entwickelt. Gemeinsam mit dem Obst- und Gartenbau Verein, oder, so wie in diesem Jahr – mit der Arbeitsgemeinschaft für Natur- und Vogelschutz, werden einige Tage vor der Konfirmation von den Konfirmanden hochstämmige Apfelbäume gepflanzt.
Zehn Bäume waren es in diesem Jahr, die am Waldrand nach Nonnenroth unter der Leitung von Norbert Hessler (1. Vors.) neu gesetzt wurden. Hessler erläuterte auch den Konfirmanden die Bedeutsamkeit der Apfelbäume für die darauf und darin lebenden Vögel. „In dem Gebiet haben wir etwa zehn Steinkauz-Pärchen. Sie lieben offene und ebene Landschaften und besiedeln besonders gerne alte Obstbäume.“
Pfarrer Hartmut Lemp zitierte Martin Luther: „Auch wenn ich wüsste, dass morgen die Welt untergeht, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.“ In einer Zeit, in der viele nur von Umweltverschmutzung, Klimakatastrophe und Überalterung der Gesellschaft reden, setzen die Konfirmanden also Hoffnungszeichen. Die Konfirmanden versprachen, dass sie sich bei ihrer Goldenen Konfirmation in 50 Jahren bei ihren Apfelbäumen treffen wollen. Am letzten Sonntag gestalteten sie zu diesem Thema auch ihren Konfirmationsgottesdienst. (Foto: tr)




