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Kunst und Kürbis lockte wieder zahlreiche Besucher nach Villingen

Wie bereits in den vergangen Jahren hatten Christine und Wolfram Bender ihren Hof und ihre Scheune für diesen 7. Kunst- und Kürbismarkt ausgerichtet und wieder rund 150 Kürbissorten und -arten dargeboten mit Namen wie "Earley Butter Nut", "Sweet Dimpling", "Muscat de Provense", "Blue Banana" und "Hokkaido", um nur einige der Speisekürbisse zu nennen.



(tr) Im Angebot waren eine große Anzahl an Zierkürbissen, Laternen- und Ölkürbissen. Insgesamt waren auf dem Areal der Benders über 10.000 Kürbisse auf Paletten und Gitterboxen ausgestellt. Hierzu waren eine ganze Reihe von Helfern nötig, um diese mehreren Tonnen Kürbisse zu ernten, meinte Wolfram Bender. Wir wollen den Kürbis, der früher eher als Armeleuteessen angepflanzt wurde und in den letzten Jahren wieder an Bedeutung gewonnen und mit seiner vielfältigen Verwendung in der deutschen Küche wieder Einzug gehalten hat, den Leuten wieder näher bringen. Dies ist auch das Anliegen der beiden, den Kürbis als Speise wieder hoffähig zu machen. Weltweit, so Wolfram Bender, gibt es rund 900 verschiedene Sorten und was wir hier bieten sind so die gängigsten Sorten meinte Bender.

So hatten die beiden natürlich wieder zahlreiche Leckerbissen parat die man aus Kürbis machen kann. Neben einer Kürbissuppe und Kürbisgulasch oder Flammkuchen mit Kürbis waren dies auch eine große Anzahl an Kürbiskuchen und zur Erfrischung bot man den Gästen einen Prosecco aus Kürbis zum Kosten und zum Verkauf an.



Bereichert wurde der Kürbismarkt durch weitere Naturprodukte und der Arbeit von einem Besenbinder und Korbflechter. Angegliedert war natürlich wieder die Kunst mit einer Bilderausstellung von Christine Bender im Pferdestall - daher auch die Verbindung zu Kunst und Kürbis - die allesamt in einer ihr neuen Technik in Aquarell gemalt sind. Umrahmt wurden die Bilder durch herbstliche Dekorationen, zu der natürlich auch Kürbisse gehörten.




Neben den Köstlichkeiten die aus Kürbis hergestellt werden können gab es fachliche Beratung von einer Fachfrau und Wolfram Bender erläuterte den Besuchern, die sich entlang der meterlangen Kürbisreihen eingefunden hatten, die verschiedenen Arten von Kürbissen. Abgerundet wurde der Kürbismarkt durch zahlreiche Attraktionen für die Kinder wie eine Hüpfburg aus Stroh oder dem Bemalen und Schnitzen von Kürbissen unter fachlicher Leitung.




Um diesen Kunst- und Kürbismarkt durchführen zu können waren natürliche wieder zahlreiche Helfer von Nöten, denen Wolfram Bender dankte. Hier nannte er besonders die Familie Müller sowie die Mitglieder vom „Rock am Maststall“ aus Bellersheim, die für die Verpflegung der Gäste sorgten.

Zum ersten Mal konnten die Besucher auch die 1. Villinger Kürbiskönigin Jennifer I. alias Jennifer Paul kennen lernen. Sie war ein gern gesehener Gast bei den Besuchern und immer für alle ansprechbar. Besonders die Kinder waren von der leibhaftigen Königin angetan und freuten sich über die Autogramme der Villinger Queen. (Fotos: tr)

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