... und die Kinder in Villingen kommen alle aus dem Äppelnröder Börnchen
Heimatkundlicher Arbeitskreis innerhalb der Evangelischen Kirchengemeinde Villingen legt neues Villingener Heft vor.
In dem neuen Villingener Heft wird im Leitthema die frühere Salzregie in unserer Heimat dargestellt, ein Vorgang der heute so kaum noch vorstellbar ist, wo Salz im Winter tonnenweise auf die Straße geworfen wird. Weiter enthält das Heft Auszüge aus dem Schwörbuch genannten Bedeverzeichnis von Villingen aus dem Jahre 1587, es ist zugleich das älteste Einwohnerverzeichnis des Ortes. Neuere Funde aus der Steinzeit werden ebenso vorgestellt und beschrieben wie die Übertragung des Erbanteils einer Frau die von Villingen kam und sich nach Utphe verheiratete. Aber auch die Beiträge der ehemaligen „Beysaßen“ an die Gemeinde sind ein Thema. Es folgen Beiträge aus den Gemeinderatsprotokollen und aus der Ortschronik von Villingen des Jahres 1866. Wie auch schon in den vorher erschienenen Heften der Reihe wird wieder ein Baudenkmal aus Villingen vorgestellt; an Hand des historischen Fotos ist die Entwicklung des Hauses Hungenerstraße 8 zu verfolgen. Das Heft enthält eine alte Reisebeschreibung durch unsere Heimat von 1552. Ein vorindustrieller „Steinemacher“ aus dem Dorf wird im Portrait mit seinem Handwerkszeug und mit seinen Produkten den Schlackensteinen vorgestellt. Zum Abschluss folgt dann die Villingener Sage, nach der die Kinder im Hungener Ortsteil alle aus dem Äppelnröder Börnchen kommen.Zu erhalten ist das neue Villingener Heft in den beiden Bankfilialen in Villingen und in der Kirche in Villingen für einen Unkostenbeitrag von € 2,50, es kann auch per Post bezogen werden (zuzüglich Versandkosten). Bestellungen über Telefon 06402-2378 (Otto Rühl)
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