Alte Schule Utphe in neuem Glanz
In seiner Ortsbeiratsitzung am vergangen Dienstag beriet der Ortsbeirat unter Leitung von Ortsvorsteher Karl-Ludwig Büttel den 1. Nachtragshaushalt der Stadt Hungen für das Jahr 2007.
(klb) Es wurde auf den Einbruch der Gewerbesteuer hingewiesen, der letztlich zu der schwierigen Gestaltung des Haushaltes führte. Dem Nachtragshaushalt wurde ohne Gegenstimmen und Enthaltungen seine Zustimmung erteilt.Weiter wurde über die Verkehrsführung am Eichbaumplatz in Utphe beraten. Hier beschweren sich Anwohner der Weedstrasse immer wieder über die Befahrung des Platzes durch LKW, die diesen als Wendemöglichkeit benutzen. Dabei wird das Pflaster des neu gestalteten Platzes beschädigt. Auch die Bepflanzung am Eichbaum ist bereits in Mitleidenschaft gezogen worden. Anwohner hatten hierzu schon Kontakt zum Bauamt der Stadt Hungen aufgenommen. Hier stand man einer Verengung der Verkehrsführung positiv gegenüber, es wurde aber noch die Beratung durch den Ortsbeirat empfohlen. Der Ortsbeirat beschloss einstimmig einer Verengung der Durchfahrtmöglichkeit zuzustimmen. Das weitere Vorgehen soll mit dem Bauamt besprochen werden.
Zum leidigen Thema mit dem Busverkehr in der Feld – und Weyerstrasse macht OV Büttel auf einen bestehenden Ortsbeiratsbeschluss aus 1990 aufmerksam. Hierzu hatte der Leiter des Ordnungsamtes mitgeteilt, dass es einen Beschluss des damaligen Ortsbeirates gebe, die Verkehrsführung der RMV Busse zu teilen. Der Ortsbeirat hatte in seiner Sitzung im Mai 2007 beschlossen, ein Durchfahrtsverbot für Busse in der Feld – und Weyerstrasse zu beantragen. Auch nach den jetzigen neuen Erkenntnissen hält der Ortsbeirat Utphe an seinem Beschluss vom Mai 2007 fest. Für die Busse solle ein Durchfahrtsverbot für die beiden Strassen eingerichtet werden. Es wurde weiter diskutiert und beraten, wie man den Anwohnern helfen kann, die bereites entstanden Straßenschäden zu dokumentieren. So wird bei einer Straßenerneuerung der Anwohner zu Zahlung von Anliegergebühren herangezogen. Die Feld – und Weyerstrasse sind durch ihre dünne Belagsdecke nicht für die regelmäßige Durchfahrt von Schwerlastverkehr geeignet. Auch müssten die jetzt schon vorhandenen Schäden repariert werden.
Für den Bereich des Heeweges wurden zwei Straßenlaternen beraten und beantragt. Zum einen in der Höhe Heegweg 10 und 12 im bewohnten Bereich. Hier steht die nächste Laterne im Neubaugebiet an den Obstgärten. Die Anwesen sind nur im Dunklen zu erreichen. Desweiteren macht es die Bebauung im unteren Bereich des Heegweges erforderlich auch dort eine weitere Straßenlaterne aufzustellen. Der Beschluss war einstimmig.
Einen großen Dank sprach OV Büttel während der Sitzung dem Bauhof und der Verwaltung der Stadt Hungen aus. So konnte es jeder sehen, dass das alte, 1780 erbaute Schul- und Rathaus Utphe einen neuen Anstrich erhalten hat. Das Fachwerk wurde durch den Maler des Bauhofes Hartmut Schmidt fachgerecht und mit viel Liebe in einen neuen Glanz gebracht. Auch durch die Mithilfe von weiteren Mitarbeitern konnten kleine Reparatur – und Verschönerungsarbeiten am Gebäude durchgeführt werden. Ebenso wurde das Kriegerdenkmal gereinigt. Angeregt begleitet und überwacht wurde die Maßnahme von Michael Kreisel aus der Verwaltung, der stets ein offenes Ohr für die Belange der Bürger hat. Ein großer Wunsch der Mitglieder im Ortsbeirat wäre jetzt noch eine Sanierung im Innenbereich und hier besonders die leerstehende Wohnung in einen vermietbaren Zustand zu bringen.
Unter Anfragen und Mitteilungen bat Irene Müller, die Löcher auf dem Parkplatz für das Bürgerhaus zu reparieren. Es bestehe Gefahr, dass jemand stürzen könnte. Thomas Lehr wies daraufhin, dass an der Scheune im Neubaugebiet ein Abbiegen in den landwirtschaftlichen Weg äußerst schwierig sei, da auf beiden Seiten keine Baumpflegemaßnahmen durch die Eigentümer vorgenommen werden. Ebenso liegt schon seit Wochen der Erdaushub eines Neubaus bis auf den Weg, so dass dieser mit größeren Maschinen nicht zu befahren ist. Für den Bereich des Sportheimes soll eine weitere Mülltonne angefordert werden. Eine Tonne für Volkshalle und Sportheim sind zu wenig. Ebenso muss an Aschenbecher für den Außenbereich gedacht werden. OV Büttel informierte hierzu kurz nach Rücksprache mit der Verwaltung zum Nichtraucherschutzgesetz. In allen öffentlichen Gebäuden gilt das Rauchverbot auch für private Veranstaltungen. Es sind für den Bereich der Volkshalle keine Raucherräume vorgesehen.
Mit dem Hinweis auf verschiedene Termine unter anderem die Modelltraktorenausstellung am 04.11.2007 in der Volkshalle und dem 10. Weihnachtsmarkt am 16.12.2007 im Hofgut endete die Sitzung.
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