Neue Vertreter des KIJU in Utphe vorgestellt
Ergebnisse der Ortsbeiratssitzung in Utphe am 15. Mai 2007
In der letzten Ortsbeiratssitzung wurden die neu gewählten Vertreter des Kinder- und Jugendparlamentes des Ortsteiles Utphe durch Ortsvorsteher Karl-Ludwig Büttel erstmals den Mitgliedern des Ortsbeirates vorgestellt. Als Sprecher sind dies Larissa Hejl und Moritz Linkmann, als weitere Mitglieder des Vorstandes Jannik Eiser und Tobias Matzke. Büttel freute sich, dass man in Utphe wieder ein aktives KIJU habe und wünscht eine gute Zusammenarbeit mit dem Ortsbeirat. Er ermutigte die Jugendlichen fleißig Ideen zu sammeln und Anträge zu erarbeiten, dies haben sie schließlich schon in einem Wochenendseminar mit den anderen KIJU`s erarbeitet.Als nächstes Stand die Beratung zu einem Landerwerb im Rahmen des Flurneuordnungsverfahren durch die HGON am unteren Knappensee auf der Tagesordnung. Ortsbeiratsmitglied und Ortslandwirt Thomas Lehr macht hierzu entsprechende Ausführungen und erläuterte, dass aus Sicht der Landwirte nichts dem Landverkauf an die HGON entgegenstehe. Es sind auch schon Grundstücke privat verkauft worden. OV Büttel äußerte Bedenken, seiner Ansicht nach sei dem Naturschutz in Utphe genüge geleistet. Man könne nicht einen Bereich völlig unter Naturschutz stellen. Die Bewegungsfreiheit der Utpher sei schon genug eingeschränkt. Jedes Jahr ein bisschen mehr, und der Naturschutz ist im Dorf angekommen. So wichtig und auch so interessant wie sich der Naturschutz in Utphe gestaltet hat müsse man sich doch auch einmal Gedanken machen, wo dass alles in den nächsten Jahren hinführen soll. Er unterstützt die Projekte des Naturschutzes, die durchaus eine Bereicherung für Utphe darstellen, möchte diesen aber gerne auf Distanz zum Ortsrand sehen, um Schwierigkeiten zwischen Naturschutz und Anliegern von vorne herein zu vermeiden. Er denkt hierbei besonders an die Gartenbesitzer am unteren Knappensee.
Nach eingehender Diskussion stimmte der Ortsbeirat mit Mehrheit bei einer Gegenstimme dem Landverkauf mit einem Hinweis zu, dass die Pachtverträge für eine uneingeschränkte landwirtschaftliche Nutzung mit einer Mindestlaufzeit von 15 Jahren und eine Bejagbarkeit der Fläche gewährleistet sein soll. Letztendlich liegt die Entscheidung beim Magistrat.
Der nächste Tagsordnungspunkt wurde wieder einstimmig beschlossen. Es wird beantragt, in der Feldstrasse und Weyerstrasse ein Durchfahrtsverbotenschild für Busse aufzustellen. Büttel teilte mit, dass sich das Aufkommen des Busverkehrs schon etwas reduziert hat. Die gute Zusammenarbeit mit dem Ordnungsamt hat hier nach langem Anlauf gezeigt, dass etwas zu bewegen ist. Der RMV hat seine Fahrer auf die Nutzung der offiziellen Strecke hingewiesen. Leider gibt es noch eine ganze Reihe von Fahrern die sich nicht an die Streckenanweisung halten. Damit diese entsprechend geahndet werden können schlägt der Ortsbeirat das Errichten der Durchfahrtsverbotsschilder für Busse vor.
Ortsvorsteher Karl-Ludwig Büttel berichtete von einer in der Weedstrasse durchgeführte Verkehrsschau. Hierbei wurde festgestellt, dass der freie Platz zwischen Weedstrasse, Einfahrt Hofgut und Hintergasse durch Poller und Ketten gegen den übrigen Verkehr abgegrenzt werden kann. Die Abgrenzung ist erforderlich, da der Bereich durch Kraftfahrzeuge genutzt wird, wodurch eine Gefährdung für Fußgänger nicht ausgeschlossen werden kann. Hierbei sollte darauf geachtet werden, dass tatsächlich nur noch die Fahrwege frei bleiben.
Der Ortbeirat möchte, dass bei der Gestaltung der Absperrung keine Ketten verwendet werden. Wünschenswert seien zum Ortsbild passende Poller, welche man bei Veranstaltungen auf dem Platz umlegen oder entfernen kann. Um die Durchfahrtsgeschwindigkeit zu senken wird im gesamten Verlauf der Weedstrasse eine Tempo 30 Zone eingerichtet.
Weiter informierte der Ortsvorsteher, dass im Bürgerhaus Bellersheim und in der Stadthalle in Hungen neue Tische und Stühle angeschafft werden. Die alten Stühle und Tische stehen zur Verwertung an. Die Verwaltung fragt hier den Bedarf in den Ortsteilen ab. Büttel verwies auf die Freiwillige Feuerwehr, die für ihren Unterrichtsraum, sobald dieser fertig gestellt ist, Möbel benötigt. Des weiteren wurde an einen Austausch von alten Tischen in der Volkshalle gedacht. Näheres wird mit der Verwaltung besprochen.
Die Renovierung der Volkshalle in Utphe ist abgeschlossen. Er bedankte sich bei dem Maler des Bauhofes Hartmut Schmitt für die tolle Arbeit. Ebenso bei Herrn Kreisel von der Verwaltung. Die Halle ist so der bisherige Konsens im Ort ein Schmuckstück. Auch wurde nach Jahren die Notausgangsbeleuchtung erneuert bzw. installiert. Im Bereich des Sportheimes wurden im Bereich der Damentoiletten einige Erneuerungen vorgenommen. Die Außenanlage wurde durch den TSV Utphe in einem Arbeitseinsatz verschönert und ein befestigter Platz mit Dachverlängerung erbaut.
Als nächstes stehe jetzt noch das Streichen der Außenfassade des alten Rathauses an. Die Schaukästen an der Außenfassade werden entfernt. Das Denkmal bzw. der Platz am Denkmal soll gereinigt und verschönert werden. Thomas Lehr regte dies an und fragt nach dem Geld, welches nach einem Zaunschaden am Denkmal schon einmal im Haushalt eingestellt worden war. Hans Jürgen Weber schlägt einen Arbeitseinsatz der Vereine vor. OV Büttel will hierzu erst mal Rücksprache mit der Verwaltung halten, in wie weit nicht schon Maßnahmen für das Denkmal geplant sind und das Geld evtl. verplant ist.
Zum Schluss wurden noch die ersten Flyer für das am 1. Juli stattfindende Hoffest anlässlich 300 Jahre Hofgut Utphe verteilt und besprochen. An dieser Veranstaltung werden sich auch alle Ortsvereine beteiligen und und unter anderem für das leibliche Wohl der Gäste sorgen. Es wird Kinderspiele geben, Ausstellungen zum Thema "Früher und Heute" sowie einige andere Attraktionen. Für die musikalische Unterhaltung werden der Gesangverein und Musikzüge sorgen. Näheres wird noch bekannt gegeben.
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