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Einweihung des Anbaus am Dorfgemeinschaftshaus Obbornhofen

"Obbornhofen - Ein Dorf in der Erneuerung - Gestern - Heute - Morgen"

Schon lange war das vor 42 Jahren erbaute Obbornhofener Gemeinschaftszentrum zu eng geworden für die intensive und vielfältige Nutzung durch Vereine, die Schule, den Kindergarten, für Feste und Jubiläen oder als Ort privater Feiern und eine Erweiterung war dringend notwendig geworden. Nun endlich konnten die neuen Räume offiziell ihrer Bestimmung übergeben werden.





Auch ein Raum für die Sprechstunden des Ortsvorstehers steht nun endlich zur Verfügung. Ein weiterer Raum nebenan bietet Platz für Vereinsversammlungen oder für Feierlichkeiten im etwas kleineren Rahmen. Und auch der Thekenraum wurde komplett umgestaltet und erhielt einen neuen Zugang und eine Theke hin zum Foyer.




Möglich wurde die Realisierung des Projektes mit einem Gesamtumfang von 265.000 €uro durch Zuschüsse von der EU und dem Land Hessen in Höhe von 154.000 €uro aus Fördermitteln für das Dorferneuerungsprogamm.

Zu den Festrednern und Gratulanten zur Einweihung gehörten neben dem Bürgermeister Klaus Peter Weber und dem Stadtverordnetenvorsteher Heinz Joachim Schäfer die Leiterin des Amtes für den ländlichen Raum Gudrun Müller-Mollenhauer, die Abteilungsleiterin für den Bereich Dorf- und Regionalentwicklung Anne Schreiner und die für die Planung und Ausführung verantwortliche Architektin Eva Steinberger-Theis.



Weber betonte, dass mit dem Erweiterungsbau des Dorfgemeinschaftshauses ein erster wesentlicher Schritt zur Verbesserung der Infrastruktur des Hungener Ortsteils geschaffen worden sei. Die Umgestaltung der Schule und die Neugestaltung des Heimatmuseums sind zwei weitere wichtige noch anstehende Maßnahme. Ebenso solle das Wasser des "Obborn" in Zukunft wieder offen durch den Ort fließen dürfen, wie dies in früheren Zeiten einmal der Fall gewesen sei. Auch dafür existiert bereits eine entsprechende Planung.



Der Obbornhofener Ortsvorsteher Friedrich Walter bedankte sich bei Bürgermeister Weber und dem Hungener Magistrat für die hervorragende Zusammenarbeit bei der Planung und Ausgestaltung des Vorhabens und für die reibungslose Integration des Anbaus in das Konzept der Dorferneuerung. Und natürlich galt sein Dank den vielen Mitgliedern seiner Gemeinde, die mit ihrer tatkräftigen Unterstützung und ihrem Engagement zum Gelingen des Projektes aktiv beigetragen hatten. Hier zeige sich der Vorteil eines kleinen dörflichen Gemeinwesens, das seine Bürger in die Aktivitäten verantwortlich einbeziehe gegenüber der Anonymität einer großen Stadt.



Mit dem neuen Jugendraum geht ein lang gehegter Wunsch der Obbornhofener Kids in Erfüllung
Für eine Gruppe gab es bisher im Ort noch gar keine Möglichkeiten sich zu treffen und ihre Freizeit sinnvoll zu gestalten. Carlo Müller und Daniel Gal vom KiJu-Parlament hatten daher die Einrichtung eines Jugendraumes im Obbornhofener Dorfgemeinschaftshaus angeregt. Entsprechend groß war die Freude bei den Jugendlichen, als sie heute neben ihrem "Schlüssel" zum neuen Jugendraum und einem Brettspiel vom Magistrat der Stadt auch einen Gutschein für einen "Kicker", ein Tischfußballspiel, entgegennehmen durften.



Die Obbornhofener Kids hatten ihren Raum farblich selbst gestaltet und bei den Malerarbeiten mit Hand angelegt. Ein Tisch, Sofa und Sessel vom Sperrmüll und auch ein Fernseher schmücken derzeit bereits die Räumlichkeit. Einige Wünsche gibt es aber noch. So hätte man etwa neben einer Musikanlage auch gerne einen Computer zur Verfügung ...









Um der Einweihungsfeier eine lockere und dem freudigen Anlass angemessene Atmosphäre zu verleihen, bat der Obbornhofener Ortsvorsteher den Leiter des Heimatmuseums, Hans Kammer, ans Rednerpult, der mit einem Gedicht in Obbornhofener Mundart die Gäste zu begeistern wusste.



Willi's Dorfladen
Ein wichtiger Bestandteil eines lebendigen Dorfes stellt die Möglichkeit dar, sich vor Ort zumindest mit den wichtigsten Grundnahrungsmitteln versorgen zu können. Gerade für ältere Bewohner macht dies einen entscheidenden Punkt an Lebensqualität aus. Willi Walter hatte sich im Zuge der Dorferneuerung bereit erklärt, das Wagnis einzugehen und einen kleinen Dorfladen zu gründen. Weber mahnte an, dieser müsse nun aber auch von den Bewohnern des Ortes angenommen werden – und viele gute Gründe sprechen dafür. Biologisch einwandfreie Waren vorwiegend aus heimischer Produktion unterscheiden das Angebot wohltuend von den billigen Massenprodukten der Discounter. Daher lautet auch das Motto: "Wer Qualität will, geht nach Obbornhofen in Willi's Dorfladen". Hier gibt es noch die Lebensmittel in bewährter "alter" und verbürgter Qualität und Frische. Fleisch- und Wurstwaren, Brot, Eier, Kartoffeln und Obst aus Obbornhofen sollten dafür sorgen, den kleinen Laden auch über die Ortsgrenzen hinaus bekannt zu machen.

Auch der Gießener Anzeiger berichtete am 23.11. über die Einweihung unter dem Titel
"Gebackener Schlüssel öffnet Tür zu neuem Jugendraum".

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