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Radweg von Hungen nach Nonneroth eingeweiht

Mit der Fertigstellung der letzten 400 Meter ist nun endlich die Anbindung an die Kernstadt erreicht.

Bereits in den achtziger Jahren war im Zuge der damaligen Flurbereinigung der Radweg von Nonnenroth in Richtung Hungen begonnen worden. Ein im Jahr 2001 gestellter Antrag auf Bau des verbleibenden letzten Abschnitts zwischen Nonnenroth und den Drei Teichen hatte zunächst einige Jahre auf Eis gelegen, bevor sich Nonnenroths Ortsvorsteher Werner Leipold endlich an den SPD-Landtagsabgeordneten Thorsten Schäfer-Gümbel wandte. Dieser startete eine kleine Anfrage im Landtag, die bis dahin in der Schublade verschwundenen Anträge wurden hervorgeholt und nur wenig später erging ein positiver Bescheid an die Stadt.



Nicht nur die Planer zeigten sich überrascht von der Geschwindigkeit, mit der dieses Projekt nun zur Umsetzung gelangte. Die gute Zusammenarbeit zwischen den Behörden von Stadt, Kreis und Land wurde von allen Seiten gelobt. Da könne man sehen, dass auch in der Politik einmal etwas schnell und unbürokratische umgesetzt werde. Nicht weniger als 115.000 Euro waren für den Bau der letzten 400 Meter des Radweges ausgegeben worden. 70 Prozent der Kosten wurden dabei vom Land getragen.

"Wir Nonnenröther sind eben gute Hungener", sagte Nonnenroths Ortsvorsteher Werner Leipolt während seiner Ansprache zur Eröffnung des jetzt fertiggestellten Radweges. Und mit einem zwinkernden Auge ergänzte er, er freue sich, dass damit der Anschluss an die Kernstadt endlich gelungen sei.

Der Weg führt von Nonnenroth kommend bis zur Einfahrt zu den Drei Teichen, an diesen entlang weiter in Richtung Hungen, wo er an der Gesamtschule endet. Sobald der Radweg auf der ehemaligen Bahntrasse nach Villingen wie beabsichtigt im kommenden Jahr fertiggestellt ist, gibt es von hier auch eine direkte Anbindung an den Hungener Bahnhof.

Was jetzt noch fehlt ist eine Ausschilderung der Radwege, wie wir sie aus dem Wetteraukreis kennen. Wegeschilder speziell für Radfahrer, die Richtung, Zielort und Entfernung angeben. "Das werden wir dann auch noch machen" sicherte Bürgermeister Klaus Peter Weber auf Anfrage zu. "Wir stehen da in enger Kooperation mit dem Wetteraukreis". Dort sind alle Radwege schon heute vorbildlich auch für Ortsfremde ausgeschildert. Zunächst aber muss einmal, so Weber, der Limes-Radweg, der aus Richtung Lich kommend über Hungen führt, fertiggestellt sein. In Richtung Osten wird er dann weitergeführt bis nach Nidda, womit eine direkte Anbindung an den Vulkanradweg im Vogelsberg geschaffen wird.

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