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Stadt Hungen und AOK Hessen kooperieren auf dem Gebiet der betrieblichen Gesundheitsförderung

Die Stadt Hungen hat in den vergangenen Tagen einen Kooperationsvertrag mit der AOK Hessen abgeschlossen. Inhalt des Papiers: In der Stadtverwaltung werden ab sofort Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung geplant und im Laufe der nächsten Monate aktiv umgesetzt.

Dafür hat man sich das Know-How von Hessens größter Krankenkasse gesichert. Die AOK bietet mit ihrem Service „Gesunde Unternehmen“ ein breites Spektrum an Maßnahmen, um die gesundheitliche Situation in Betrieben und Verwaltungen zielgerichtet zu verbessern.




„Die Gesundheit unserer Mitarbeiter ist uns sehr wichtig“, sagt dazu Hungens Bürgermeister Klaus-Peter Weber. Er sieht einen ganz konkreten Nutzen, auch für die Kunden der Stadt: „Wir können mit einem niedrigeren Krankenstand viel produktiver arbeiten und noch näher an den Bürgern sein. Davon haben am Ende alle etwas“, so der Rathauschef.

In einem ersten Schritt wird dazu die Fehlzeitenstatistik der städtischen Mitarbeiter mithilfe der AOK-Unternehmensberater genau analysiert. Wo ist der Krankenstand besonders hoch? Was könnten die Gründe dafür sein? Wie sehen mögliche Lösungswege aus? „Diese Informationen werden gemeinsam bewertet und sind dann die Grundlage für die von uns erarbeiteten Maßnahmen“, sagt Wolfgang Fahrenbach von der AOK Hessen. Im Einzelnen können das bestimmte Kursangebote sein, veränderte Arbeitsplätze, eine ergonomisch bessere Büroausstattung oder auch die Vermeidung von Lärm- oder Geruchsemissionen.

„Unser Ziel ist jedenfalls eindeutig“, sagt Bürgermeister Weber: „Niedrigere Krankenstände und zufriedenere Mitarbeiter. Wir sind zuversichtlich, das gemeinsam mit der AOK Hessen schaffen zu können.“ Für die Personalvertretung, die den jetzt eingeschlagenen Weg der Gesundheitsförderung sehr begrüßt, sagt Personalratsvorsitzender Battenfeld „Die Gesundheit der Mitarbeiter erhält zukünftig einen neuen Stellenwert.“