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Brennholzverkauf 2007/2008

Auch in diesem Jahr besteht wiederum die Möglichkeit, Brennholz aus dem Stadtwald Hungen zu kaufen. Bestellung bis zum 15. Dezember 2007.

Brennholz aus dem Hungener Stadtwald wird in den folgenden Sorten angeboten

Schichtholz
Meterlanges, grob vorgespaltenes Holz, aufgesetzt am befestigten Waldweg. Die Berechnung der Menge erfolgt in Raummetern (= Holzstoß mit 1m-Kantenlänge). Buche oder Eiche: 75,00 Euro je Raummeter (inkl. 5,5% MwSt.)

Brennholz lang (Mindestmenge 5fm)
Vier bis sechs Meter lange gut spaltbare Stammteile oder Kronenteile, am befestigten Waldweg abgelegt zur Weiterverarbeitung in Eigenleistung:
Buche oder Eiche: 51,50 Euro je Festmeter (inkl. 5,5% MwSt.)
Fichte: 36,93 Euro je Festmeter (inkl. 5,5% MwSt.)

Schichtholz und Brennholz lang wird nur nach vorheriger Bestellung bereitgestellt. Die Bestellung sollte bis 15. Dezember 2007 erfolgen, damit die Brennholzlieferung bei den winterlichen Holzeinschlägen eingeplant werden kann.

Bestellungen erfolgen über die Revierförsterei Langd (Herr Jungblut) Telefon 06402 - 16 66 oder die Stadtverwaltung Hungen (Herr Haas) Telefon: 06402 - 85 48 oder per eMail an: thaas@hungen.de

Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit, die nach Holzeinschlagsmaßnahmen liegengebliebenen Kronen in Eigenleistung auf den Waldflächen aufzuarbeiten und abzutransportieren.
Buche, Eiche und sonstiges Laubholz: 22,00 Euro je Raummeter (inkl. 5,5% MwSt.)
Nadelholz: bis 15,00 Euro je Raummeter (inkl. 5,5% MwSt.)

Der Magistrat der Stadt Hungen
Weber, Bürgermeister



Preissteigerungen beim Brennholz von mehr als 100 Prozent in nur drei Jahren

(Red.) Gerade mal drei Jahre ist es her, dass man für sein winterliches Heizvergnügen nur die Hälfte von dem zahlen musste, was heute für Brennholz verlangt wird. Buche kostete als Schichtholz 42 Euro, Eiche war bereits für 35 Euro erhältlich. Bei Brennholz lang zahlte man für Buche 25 Euro und für Eiche sowie anderes Laubholz 20 Euro je Festmeter. Sagenhaft waren da noch die Preise für das sogenannte Leseholz. Buche kostete 10 und Eiche und anderes Laubholz gar nur 5 Euro je Raummeter. An den Verkauf von Nadelholz war vor drei Jahren erst gar nicht zu denken: das hätte damals noch keiner haben wollen!

Worin also liegt der Grund für die enorme Preissteigerung innerhalb von nur 36 Monaten? Etwa an den unangemessen hohen Lohnforderungen der Forstarbeiter? Die verdienen heute wohl kaum das Doppelte von damals! Die Antwort ist viel einfacher: Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Dass der Gaspreis per Gesetz an den Ölpreis gekoppelt ist, weiß man. Dass es dazu aber im Grunde keines Gesetzes bedarf, sieht man an der Entwicklung der Preise für Brennholz. Die gehen eben auch in gleichem Maße nach oben und sind damit indirekt verknüpft mit dem Preis für Erdöl. Nur, von einem Ausnutzen der Marktsituation kann nicht die Rede sein. Noch vor wenigen Jahren wurde Brennholz weit unter seinem eigentlichen (Herstellungs-)Wert verkauft, einfach, weil es sonst keiner hätte haben wollen. Und selbst heute ist hier eine Kostendeckung - anders als etwa beim Nutzholz - noch nicht erreicht.

Dass man aber trotz dieser Kostenentwicklung immer noch Geld sparen kann, zeigt eine einfache kleine Rechnung. Ein Raummeter Holz hat einen Brennwert von etwa 200 Litern Heizöl. Für diese sind derzeit rund 120,- Euro zu bezahlen. Das Holz gibt es dagegen für 75,- Euro. Ein bisschen Arbeit hat man dann noch damit, aber man tut dabei auch etwas für die Umwelt und wird obendrein noch belohnt durch ein im Vergleich zur Zentralheizung fühlbar angenehmeres Wohnklima.

In unserem Artikel vom Dezember 2004 finden Sie auch viele Hinweise darauf, was Sie alles beachten müssen, wenn Sie mit Holz heizen oder Ihr Brennholz selbst im Forst aufarbeiten möchten. Hier unser 'historischer' Rückblick: "Holz statt Erdöl oder Gas".

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