509 Wohnungen, 108 Garagen und zwei Gewerbeeinheiten
Wohnungsbaugenossenschaft »Horlofftal« investierte in Instandhaltung und Modernisierung insgesamt 905622 Euro und 59 Cent
(tr) Bilanz für das abgelaufene Geschäftsjahr zogen in der Jahreshauptversammlung Vorstand und Aufsichtsrat der Wohnungsbaugenossenschaft »Horlofftal«. Aufsichtsratsvorsitzender Horst Reichardt ging auf die Situation auf dem Wohnungsmarkt ein, die durch sehr viele Umstrukturierungen geprägt sei. Die »Horlofftal«-Genossenschaft könne mit der Entwicklung zufrieden sein. Über das Geschäftsjahr berichtete Vorstandsvorsitzender Klaus Semmler. Die Genossenschaft verwaltete 59 Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 509 eigenen Wohnungen, zwei Gewerbeeinheiten sowie die Geschäftsstelle in Hungen – in der Summe 34 562 Quadratmeter Wohn- und Gewerbefläche. Hinzu kommen 108 Garagen.
Vorstandsvorsitzender Klaus Semmler gab den Geschäftsbericht der Wohnungsbau Genossenschaft. (Foto tr)
Die Kaltmieten konnten, sieht man von durch Modernisierung bedingten Erhöhungen oder Wegfall der öffentlichen Förderung ab, stabil gehalten werden. Sorgen bereitete im Laufe des Jahres 2006 die Entwicklung der Betriebskosten, besonders Heizkosten. Die allgemeine Vermietungssituation sei als ausgeglichen zu bezeichnen, so dass zum Ende des Berichtsjahres – bis auf eine Wohnung in Hungen – keine Nachfragebedingten Leerstände zu verzeichnen waren. Allerdings sei es zunehmend schwieriger geworden, die vollständige Vermietung des Gesamtbestandes sicherzustellen. Die Anzahl der Wohnungsbewerber sei auch weiterhin rückläufig und bei der Auswahl der neuen Mieter müssten neben sozialen Aspekten und den wirtschaftlichen Interessen des Unternehmens, auch die der bisherigen Hausbewohner angemessen gewürdigt werden.
Die mangelnde Nachfrage sowie die noch anstehenden Instandhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen schließen eine Neubautätigkeit zurzeit aus. 905.622,59 Euro wurden 2006 in Instandhaltung und Modernisierung investiert. Im Bereich der Hausbewirtschaftung wurden rund 1,85 Mio. Euro an Grundmieten eingenommen, 1,82 Mio. Euro waren es noch im Vorjahr. Diese Steigerung sei im Wesentlichen auf Verbesserungen der Wohnungsausstattung mit entsprechenden Mietanpassungen zurückzuführen. Zur wirtschaftlichen Situation berichtete Semmler, dass die Genossenschaft zum 31. Dezember 2006 über ein Eigenkapital in Höhe 6,3 Mio. Euro verfügte. Das Gesamtvermögen beträgt 15.6 Mio. Euro (Eigenkapitalquote von 40,42 Prozent). Die Rentabilität des am Jahresanfang vorhandenen Eigenkapitals beträgt 5,66 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet die Wohnungsbaugenossenschaft einen Vermögenszuwachs von 339.104,26 Euro. Nach der Gewinn- und Verlustrechnung steht ein Rohergebnis von 1,2 Mio. Euro zu Buche. Nach Abzug der Personalaufwendungen, Abschreibungen, Zins-Aufwendungen und Steuern ergibt sich ein Jahresüberschuss von 331.480,06 Euro.
Modernisierungsaufwendungen von insgesamt 172.000 Euro wurden für das Wohngebäude Zur Lutherlinde 40 aktiviert. Auch für die Zukunft stehen umfangreiche Großmodernisierungen an. Von dem genannten Jahresüberschuss sind 125.000 Euro in die Bauerneuerungsrücklage, 125.000 Euro in die Ergebnisrücklage und 40.000 Euro in die gesetzliche Rücklage eingestellt worden, insgesamt 290.000 Euro, so dass ein Bilanzgewinn von 41.480 Euro verbleibt. Hier schlägt der Aufsichtsrat und Vorstand vor, diesen in voller Höhe der Bauerneuerungsrücklage zuzuführen.
Semmler schloss seinen Bericht mit Dank an die Mitarbeit und den Aufsichtsrat für die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Horst Reichhardt wies darauf hin, dass der Aufsichtsrat die Einstellungen in die Rücklagen und die Empfehlung zur Verteilung des Bilanzgewinnes gebilligt habe. Die Mitglieder stimmten dem Jahresbericht 2005 zu, ebenso der Einstellung des Bilanzgewinnes in die Bauerneuerungsrücklage. Vorstand und Aufsichtsrat wurden einstimmig bestätigt. Die turnusgemäß aus dem Aufsichtsrat ausscheidenden Mitglieder Horst Agel (Pohlheim) und Hans Otto Zimmermann (Schotten), die beide seit 18 Jahren dem Aufsichtsrat angehören, wurden einstimmig wieder gewählt.
KLEINANZEIGE
* Sie suchen eine Tagesmutter? * Ich bin qualifiziert durch das Jugendamt! Ebenfalls ist Notpflege oder Bereitschaftspflege über das Jugendamt möglich. Rufen sie mich doch einfach mal unverbindlich an! Viel Platz für ihre Kinder!
Kontakt: Tel.: 06402 - 50 79 00 E-Mail: sandmail@gmx.net




