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Regen dominierte den Himmelfahrtstag in Hungen

Doch nicht nur in Hungen, sondern auch in vielen anderen Orten des Landkreises war der Vatertag 2007 kalt und verregnet.

(tr) So fanden in Hungen die Himmelfahrtsgottesdienste ausschließlich in Sälen der Gemeinschaftshäuser statt, einzig der Gottesdienst beim Dorffest in Nonnenroth wurde in einem Zelt durchgeführt. Auch der zum ersten mal geplante Gottesdienst der evangelischen Kirchengemeinde Hungen an der Anglerhütte an den drei Teichen viel dem Regen zum Opfer und wurde in die Hungener Stadtkirche verlegt.

Trotz dieser schlechten Rahmenbedingungen waren die einzelnen Veranstaltungen doch recht gut besucht. Und am Nachmittag dann, als der Regen aufgehört hatte, gingen die Besucherzahlen vieler Orts nach oben.




So fand der Himmelfahrtsgottesdienst der Kirchengemeinden Obbornhofen und Bellersheim wie auch das anschließende Gemeindefest nicht wie geplant am Bellersheimer Waldhäuschen, sondern im Bürgerhaus statt. Für Speisen und Getränke hatten die Kirchenmitglieder der beiden Gemeinden bestens vorgesorgt. Auch für die Kinder gab es am Nachmittag viele Möglichkeiten, sich spielerisch zu betätigen.




In Steinheim fand in diesem Jahr das 28. Backhausfest statt, das wie in jedem Jahr der Gesangverein Frohsinn veranstaltete. Auch hier begann das Fest mit einem Gottesdienst im Bürgerhaus, den Pfarrer Holger Fritz hielt und der vom Gesangverein mit einigen Liedern umrahmt wurde. Der Gottesdienst stand unter dem Motto „Näher zu Gott“.

Eine alte Tradition ist neben dem Hammelbraten mit grünen Bohnen auch der Spanferkelbraten, welcher im Backhaus zubereitet wird und auch in diesem Jahr wieder viele Abnehmer fand. Beliebt ist das Backhausfest nicht nur bei den Steinheimern, sondern auch bei den vielen Vatertags Fuß- und Radwandergruppen, die seit Jahren beim Steinheimer Backhausfest Rast machen, um sich für die Weiterfahrt zu stärken.


In Steinheim konnte man trotz der schlechten Witterung wieder einmal auf die zahlreichen Stammgästen bauen. Dank der guten Organisation der Mitglieder um die beiden Vorsitzenden Helga Gebhard und Friedel Oberheim sowie der tatkräftigen Unterstützung von Chorleiterin Rosi Schön, die die Gäste mit Getränken versorgte, war auch dieses Backhausfest mehr als gelungen.




In Villingen fand das traditionelle Borgelbergfest nicht auf dem Villinger Hausberg oberhalb des Friedhofes statt, sondern im Bürgerhaus. Dazu hatte Ortsvorsteher Gerhard Rupp das Motto ausgegeben „Willst du im Warmen sitzen, musst du ins Bürgerhaus flitzen“, und in der Tat, das Bürgerhaus war bis auf den letzten Platz besetzt und es mussten noch weitere Tische und Stühle aufgebaut werden.


Das tat dem Fest aber keinen Abbruch, denn ein anschauliches Programm, das die Kindergartenkinder und die Kinder der Tanzgruppe des Förderkreises Grundschule Villingen boten, konnte sich wieder sehen lassen.

Begonnen hatte das Fest aber bereits am Morgen mit einem Gottesdienst, bei dem der Gesangverein Eintracht ebenso mitwirkte wie der Kinderchor der Eintracht. Am Nachmittag unterhielt dann der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Villingen die große Gästeschar. Danach boten die Mitglieder der Villinger Vereinsgemeinschaft wieder zahlreiche Spiele für die Kinder an und als Belohnung gab es wie bereits seit weit über hundert Jahren für die Kinder einen Villinger Brezel - natürlich wieder gestiftet von der Stadt Hungen wie dies in den damaligen Übernahmevertrag bei der Eingemeindung festgeschrieben wurde.



Verhalten war zunächst der Besuch beim Nonnenrother Dorffest der Vereine, das am Morgen mit einem Gottesdienst, den Pfarrer Hartmut Lemp hielt und der vom Gesangverein Liederkranz umrahmt wurde, begann. Grußworte an die Besucher richtete Ortsvorsrteher Werner Leipold, der darauf hinwies, dass man noch vor wenigen Tagen den Regen herbeigesehnt habe aber jetzt doch nicht zufrieden sei. Leipold nahm die Gelegenheit war, Dominik Wahl, Peter und Ernst Dietz sowie Werner Nebeling zu danken, die die Ruhebänke und die Ortstafeln restauriert und neu gestrichen haben. Als Dank übereichte er ihnen Essensgutscheine für dieses Fest. Leider, so Leipold, musste der Vortrag "100 Jahre Wasserleitung in Nonnenroth" ausfallen und wurde auf die Herbstveranstaltung der Landfrauen verlegt. Schade auch, so Leipold, dass die obligatorische Hüpfburg nicht aufgebaut werden konnte, da sich keine Eltern fanden, die die Aufsicht für ihre Kinder übernehmen wollten.

Auch in diesem Jahr waren die Ortsvereine wieder sehr aktiv und boten den Besuchern, die seit langen Jahren auch aus den umliegenden Gemeinde kommen, Deftiges und Kulinarisches an. Auch für die Getränke war besten gesorgt.




Mit dabei die Jugendfeuerwehr, die Feuerwehr, der Carnevalclub Närrische Rutarscher und der Kegelclub Rasierte Kegel 05, die Getränke-Spezialitäten anboten. Für Kaffee und Kuchen sorgten natürlich wieder die „Fleißigen Bienen“ vom Nonnenrother Landfrauenverein und für die musikalische Unterhaltung sorgte das Duo „Pit und Phil“ mit ihren Liedern von Abba über Maffey bis hin zu Phil Collins und Frank Zappa.


Auch in den übrigen Hungener Stadtteilen waren zahlreiche Vatertagsfeiern angesagt. So luden in Inheiden die Kegler zum traditionellen Vaddertagstreff in den Feldheimer Wald ein, wo die Besucher bei Erbenseintopf und sonstigen kulinarischen Genüssen verweilten. Auch in Trais-Horloff veranstaltete der TV Trais-Horloff an der Grillhütte seine Vaddertagsfeier und in Utphe war es die TT-Abteilung des Sportvereins, die an der Kläranlage ihre Stände aufgeschlagen hatten.

Eines hatten die Veranstaltungen an diesen Himmelfahrtstag gemein: trotz Regen waren alle Veranstaltungen dann doch noch sehr gut besucht, vor allem nachdem am Nachmittag der Regen aufgehört hatte, so dass die Veranstalter doch noch mit dem verregneten Himmelfahrtstag zufrieden sein konnten. (Fotos: tr)

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