Bundesministerin zu Besuch bei der Hungener Tafel
Thorsten Schäfer-Gümbel (SPD) war es, der die Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Heidemarie Wieczorek-Zeul auf ihrer Tour durch den Ostkreis auch nach Hungen lotse. Die Hungener Tafel unter dem Dach des Kulturzentrums war das Ziel.
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(ivi) Dass Armut bis auf das Land vorgedrungen ist, war der Ministerin nicht neu. Wie man helfen kann, erfuhr sie von den Ehrenamtlichen, die für die Tafel arbeiten. Mit 50 Kunden habe man vor zwei Jahren begonnen. Heute seien es 230 in der Großgemeinde, die regelmäßig kommen, um sich Lebensmittel zu holen, informierte Dekanin Barbara Alt die Gäste.
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„Ohne eure Hilfe müssten wir hungern“, ist ein Satz, den Ursula Flach und ihre Kolleginnen, die bei der Warenausgabe arbeiten, nicht selten hören. Zudem mache man immer wieder die Erfahrung, dass Rentner aus falschem Stolz nicht zur Tafel kommen oder es sind Ausländer, die aus Angst vor der Abschiebung, die droht, wenn sie bedürftig sind, das Angebot nicht nutzen.
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Schließlich kam die Sprache auf einen Sozialtarif bei der Energieversorgung für die Einkommensschwachen, denn Wasser und Stromkosten sind für manche kaum erschwinglich. Weiter schlug die Bundesministerin vor, Ganztagsbetreuung für die Kinder und kostenloses Essen in den Schulen einzurichten. (Fotos: h.i)
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